Der B.KWK sieht in dem BEHG auch eine Gefahr für die Wärmewende, weil Anlagen einer bestimmten Größe benachteiligt werden. (Symbolbild)

Der B.KWK sieht in dem BEHG auch eine Gefahr für die Wärmewende, weil Anlagen einer bestimmten Größe benachteiligt werden. (Symbolbild)

Bild: © Evija/AdobeStock

Die Erdgas Südwest GmbH hat ihr Angebot KWK-Betriebsoptimierungweiterentwickelt. Künftig unterstützt die Software ebenso bei der der bedarfsgerechten Neuanlagen- und Wärmeplanung. Bisher konnte sie die Bedarfs- und Marktpreisanalysen für den Betrieb von Kraft-Wärme-Kopplung-(KWK)-Anlagen automatisch optimieren, teilt das Ettlinger Unternehmen mit. Der Betreiber würde dadurch Kosten und CO2 einsparen.
 

Neben Anlagenbetreibern können nun auch Planer, Berater, große Wärmeverbraucher, Stadtwerke und Contractoren die Planungsunterstützung in Anspruch nehmen. Anhand des jährlichen Wärmebedarfs wird dabei die wirtschaftlichste Anlagenkonfiguration inklusive Wärmepreis ermittelt. Darüber hinaus fließen die Fördermöglichkeiten aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und dem Kraft-Wärme-Kopplung-Gesetz (KWKG) in die Analyse ein. In Abstimmung mit dem Interessenten ließen sich außerdem alle Parameter anpassen, um das beste Ergebnis zu erzielen, heißt es ferner.

KWK-Betriebsoptimierung u.a. mit Brennstoffzelle

Auch am Standort der Erdgas Südwest in Ettlingen kommt die KWK-Betriebsoptimierung Einsatz: Hier wird das Gesamtsystem aus Brennstoffzelle, KWK-Anlage, elektrischem Heizstab und PV-Anlage künftig mit Hilfe der KWK-Betriebsoptimierung ganzheitlich aufgestellt.

Erdgas Südwest verweist zudem auf erste positive Erfahrungen der KWK-Betriebsoptimierung exemplarisch bei der NatürlichEnergie GmbH. Diese nutze das Angebot seit Anfang 2021. Ziel ist die gesamtwirtschaftliche Optimierung der Biogasanlage mit zwei Blockheizkraftwerken mit je einer elektrischen Leistung von 716 kW und einer Biogasaufbereitungsanlage. Ihre Stromproduktion deckt den Jahresbedarf von 1500 Haushalten. Die Aufbereitungsanlage speist etwa 25 GWh grünes Gas pro Jahr ins Erdgasnetz ein und ermöglicht somit die Energiewende an vielen weiteren Anlagenstandorten. Stefan Lausberg, Geschäftsführer von NatürlichEnergie EMH, sagt dazu: "Wir sind einer der ersten Anwender: Wir haben uns dafür entschieden, die bestehende Flexibilität der Anlage entsprechend besser zu nutzen." (gun)

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