Die neue Biogaseinspeiseanlage in Plaidt ist am Netz (v.l.): Andreas Hoffknecht (ENM-Geschäftsführer) und die Projektverantwortlichen Ronald Schröder, Andreas Weiland und Peter Wiacker.

Die neue Biogaseinspeiseanlage in Plaidt ist am Netz (v.l.): Andreas Hoffknecht (ENM-Geschäftsführer) und die Projektverantwortlichen Ronald Schröder, Andreas Weiland und Peter Wiacker.

Bild: © EVM/Ditscher

In Plaidt im Landkreis Mayen-Koblenz (Rheinland-Pfalz) läuft seit Freitag eine Biogaseinspeiseanlage. Dafür investierte die Unternehmensgruppe Energieversorgung Mittelrhein (EVM) 3,1 Mio. Euro. Die Bauzeit lag bei sechs Monaten. Sie soll 36 Mio. kWh in Form von Bio-Erdgas in das Erdgasnetz einspeisen. Damit können 1800 Haushalte jährlich mit Wärme versorgt werden.

Die EVM ist Netzbetreiber des Erdgasnetzes in der Region und somit sowohl für den einwandfreien Betrieb des Netzes selbst als auch für die Einspeiseanlagen verantwortlich. Bau, Abnahme und der Betrieb der Anlage fallen in das Aufgabengebiet des Energieversorgers. "Wir freuen uns, dass nach der ersten Einspeiseanlage in Boppard-Hellerwald nun die zweite Anlage in Plaidt in Betrieb geht", erklärt Andreas Hoffknecht, Geschäftsführer der Energienetze Mittelrhein (ENM), der Netzgesellschaft in der EVM-Gruppe.

Intensiver Inbetriebnahmeprozess

Dem Betrieb ging ein langer und intensiver Inbetriebnahmeprozess voraus. "Auch für uns war der Probebetrieb ein aufregender Prozess", erklärt Energienetze-Mittelrhein-Projektleiter Ronald Schröder. Da alle Beteiligten gute Arbeit geleistet hätten, würde die Einspeisung des Bio-Erdgases nun reibungslos funktionieren. (hol)

 

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