Mehr als 25.000 Kunden hat EWE bereits für sein Wärme-Contracting gewonnen.

Mehr als 25.000 Kunden hat EWE bereits für sein Wärme-Contracting gewonnen.

Bild: © Carsten Heidmann Fotografie

Der Energiedienstleister EWE hat Anfang Juli mehr als 1200 Wärme-Contracting-Kunden des Energiekonzerns Eon übernommen. Für die Eon Wärmekunden soll sich durch den Wechsel nichts ändern, wie das Unternehmen aus Oldenburg mitteilt.

EWE übernimmt demnach die Verträge und damit alle Rechte und Pflichten von Eon. Die Kunden zahlen für das neue EWE-Wärme-Contracting inklusive aller Dienstleistungen wie gewohnt einen monatlichen Grundbetrag und die Kosten für den individuellen Energieverbrauch.

Bundesweites Wachstum

"Seit fast 20 Jahren setzen wir auf die Heizung zur Miete als Rundum-Sorglos-Paket", sagt Ronald Gerber, Kooperationsmanager Energiedienstleistungen, EWE. Mehr als 25.000 Kunden hat der Energiedienstleister bereits für SEIN "Wärme+"-Angebot gewinnen können. Möglich sei dies auch durch die Kooperationen mit den Heizungsherstellern Brötje und Bosch seit dem vergangenen Jahr.

"Die Übernahme von Heizungen und damit Wärmekunden zahlt ganz gezielt auf unsere bundesweite Wachstumsstrategie im Bereich Energiedienstleistungen ein", so Gerber weiter. EWE sei auch weiterhin an einem anorganischen Wachstum durch Übernahme weiterer Portfolios interessiert, ergänzt Dirk Drews, Senior Manager Merger & Acquistion, EWE.

Rund 1400 Handwerksbetriebe

Laut dem Versorger hat das Mietmodell sowohl für die Kunden als auch für die Installationsbetriebe Vorteile. "Wir setzen auf Kooperationen mit dem Handwerk und haben bereits ein umfangreiches Netzwerk etabliert. So profitieren unsere Partner von einer Kalkulationsfreiheit, einer garantierten Zahlungssicherheit sowie einer automatischen Auftragsabwicklung", erläutert Gerber.

Neben der Installation der Anlagen kümmert sich der Handwerker auch um den nachgelagerten Service wie Wartung und Störungsdienst. Etwa 1400 Handwerksbetriebe aus ganz Deutschland umfasst das EWE-Netzwerk.

Wärme mit Biogasanteil

Das Miet-Modell "Wärme+" ist laut Gerber zufolge geeignet für Einfamilienhäuser, kleinere Mehrfamilienhäuser und Gewerbeobjekte. "Bei aller Bequemlichkeit hat eine neue Brennwertheizung noch einen weiteren Vorteil: Bis zu 30 Prozent Energieeinsparungen."

Inzwischen gebe es das Angebot auch mit Biogasanteil. (jk)

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