(v.l.n.r.) Tom Trittin, Referent der Geschäftsführung Stadtwerke Flensburg; Karsten Müller-Janßen, Leiter Anlagenbau und Projekte Stadtwerke Flensburg; Dirk Thole, Geschäftsführer Stadtwerke Flensburg; Hildigunnur Thorsteinsson, Chief Technical Officer (CTO) Innargi; Stephan Ghisler-Solvang, Innargi, Director Communication & Public Affairs Innargi

(v.l.n.r.) Tom Trittin, Referent der Geschäftsführung Stadtwerke Flensburg; Karsten Müller-Janßen, Leiter Anlagenbau und Projekte Stadtwerke Flensburg; Dirk Thole, Geschäftsführer Stadtwerke Flensburg; Hildigunnur Thorsteinsson, Chief Technical Officer (CTO) Innargi; Stephan Ghisler-Solvang, Innargi, Director Communication & Public Affairs Innargi

Bild: © Stadtwerke Flensburg

Die Stadtwerke Flensburg wollen zusammen mit dem Geothermieentwickler Innargi untersuchen, ob Flensburg genügend Potenzial für eine klimaneutrale Wärmeversorgung mit Erdwärme bietet. Bei Erfolg wäre das ein weiterer Schritt auf dem Transformationspfad der Stadtwerke zur Klimaneutralität. Dazu haben beide Unternehmen eine erste Absichtserklärung unterzeichnet, wie das Kommunalunternehmen mitteilt. Darin sind die weiteren Schritte festgelegt, um möglicherweise einen Teil der Flensburger Fernwärmeversorgung auf klimaneutrale Erdwärme umzustellen.
 

Dirk Thole, Geschäftsführer der Stadtwerke Flensburg, sagt dazu: „Sollte sich zeigen, dass Flensburgs Untergrund genügend Potenzial für Geothermie aufweist, wäre das ein toller Beitrag auf unserer Reise zur Klimaneutralität.“ Karsten Müller-Janßen, Leiter Anlagenbau und Projekte bei den Stadtwerken ergänzt: "Bestenfalls könnten wir bis zu 25 Prozent der Flensburger Fernwärmeversorgung über Geothermie abbilden."

Bewertung des Untergrundes

Dazu wird auch gehören einen optimalen Standort für die Tiefenbohrung als auch die Einbindung der Wärme ins Fernwärmesystem der Stadtwerke Flensburg zu ermitteln. Zusammen mit allen weiteren geplanten Untersuchungen wird es rund ein Jahr dauern, bis alle notwendigen Daten vorliegen. Dann können die Projektpartner bewerten, ob das Flensburger Geothermiepotenzial ausreicht, um damit genügend Fernwärme zu einem konkurrenzfähigen Preis produzieren zu können. Fällt das Ergebnis positiv aus, sollte einer vertraglichen Vereinbarung über den Bau und Betrieb eines Geothermie-Heizwerkes durch Innargi nichts mehr im Wege stehen. 

Innargi trägt Investitionskosten und Bohrrisiken

Prinzipiell wird die Firma Innargi im Rahmen des Projektes alle Erkundungsarbeiten und den Bau des Geothermie-Heizwerkes und dessen Betrieb verantworten. Innargi übernimmt auch die Investitionskosten und trägt das Risiko für die Bohrung. Die Stadtwerke können als Partner die klimaneutrale Erdwärme für ihre Fernwärmekunden abnehmen und in ihr Wärmenetz einspeisen, aber auch nach eigener Entscheidung günstiger Wärmequellen nutzen.(gun)

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