In Alfhausen bekommen 1100 Haushalte und Unternehmen einen Glasfaseranschluss. Der Netzausbau wird gemeinsam mit dem Projekt Fernwärme Alfhausen durchgeführt, teilt Glasfaser Nordwest, das Joint Venture der Telekom und EWE AG, mit.
Das Glasfaserprojekt kommt ohne öffentliche Fördermittel aus. Der symbolische Spatenstich wurde bereits gesetzt, noch Ende diesen Jahres soll der Großteil der Arbeiten abgeschlossen werden. „Mit dieser neuen Infrastruktur sind wir bestens für die Zukunft gerüstet“, sagt Bürgermeisterin Droste. "Sowohl Glasfaser- als auch Fernwärmenetze sind umweltfreundlich und haben sehr gute CO2-Bilanzen. Darüber hinaus schaffen wir mit unserem ökologischen Baugebiet, unserem ökologischen Gewerbegebiet, dem Fernwärme- und dem Glasfaserangebot ein zukunftsweisendes Netz einer klimafreundlichen Infrastruktur und bieten den Bürgern damit zahlreiche Vorteile", so Bürgermeisterin Agnes Droste. Alfhausen liegt im Landkreis Osnabrück.
Einmal öffnen, alles drin
Das neue Glasfasernetz wird – ähnlich wie das Fernwärmenetz – bis in die Häuser und Wohnungen der Anwohner verlegt. Da also komplett auf klassische Kupferkabel verzichtet wird, ist es nahezu störungsfrei und kann auch auf großen Entfernungen stabile Bandbreiten liefern.
"Während der Ausbauarbeiten für das Fernwärmenetz in den Straßenzügen kann Glasfaser Nordwest die notwendigen Glasfaserrohre direkt mitverlegen", sagt Ralf Wessler , Geschäftsführer von Fernwärme Alfhausen. "Das macht den Ausbau nicht nur für beide Seiten wirtschaftlicher, viel wichtiger ist der positive Effekt für die Anwohner. Die Straßen müssen nämlich nur einmal geöffnet werden und doppelte Baumaßnahmen können so vermieden werden", ergänzt sein Mit-Geschäftsführer Andreas Rasche. Zahleiche Bürger haben sich bereits für einen Fernwärmeanschluss entschieden und die Vermarktung für die effiziente Technik läuft weiterhin. Für die Glasfaseranschlüsse startet die Vermarktung etwas später. (gun)



