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Schwarzenbek ist der neuste Power-to-Heat-Standort für die Hansewerk Natur. Der norddeutsche Wärmenetzbetreiber hat in der Kleinstadt seine fünfte Anlage mit 200 kW Leistung in Betrieb genommen.

Der Elektrokessel wird mit überschüssigem Windstrom betrieben und soll so Netzengpässen vorbeugen ohne die Erneuerbaren abzuregeln. Aber auch für das bestehende BHKW in Schwarzenbek soll durch die Power-to-Heat-Technologie flexibler gefahren werden können.

Teil von NEW 4.0

So soll der produzierte Strom bei geringen Erlöschancen nicht, wie bisher, an der Börse gehandelt werden, sondern zur Wärmeerzeugung für de E-Kessel genutzt werden, heißt es von der Hansewerk-Tochter aus Hamburg.

Die Power-to-Heat-Anlage ist wie die bereits vier bestehenden Anlagen Teil des norddeutschen Sinteg-Schaufensters NEW 4.0. Hansewerk Natur ist mit 750.000 Euro an dem Forschungskonsortium beteiligt, 40 Prozent davon hat das Bundeswirtschaftsministerium gefördert. (ls)

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