Die Debatte über den erzielten Kompromiss der Kohlekommission hat erst begonnen.

Die Debatte über den erzielten Kompromiss der Kohlekommission hat erst begonnen.

Bild: © Julian Stratenschulte/dpa

Das Kasseler Kohlekraftwerk in der Dennhäuser Straße wird bereits im Jahr 2025 stillgelegt, dafür hat der Aufsichtsrat in seiner Sitzung am Freitag gestimmt. Der Ursprungstermin war auf 2028 datiert. Hierfür wird das Kasseler Fernwärmekraftwerk sukzessive von Kohle auf die CO2-neutralen Brennstoffe Klärschlamm und Altholz umgestellt. Der Betreiber ist die Städtische Werke Energie + Wärme GmbH, eine Tochtergesellschaft der Städtischen Werke AG, die wiederum zur KVV-Gruppe gehört.

Der frühere Ausstieg sei zum einen auf technische Neuerungen zurückzuführen. Dazu gehöre eine neue Entnahmekondensationsturbine, die 2022 in Betrieb gehen werde, teilt die KVV mit. Hinzu komme eine neue Rauchgasreinigung, die 2023 fertig gestellt werde. Zudem folge 2023/2024 der Kesselumbau, um Altholz zu verbrennen und Störstoffe aus dem Holz entnehmen zu können. Zusätzlich würden abgeschlossene, langfristige Lieferverträge für Klärschlamm hinzukommen. (gun)

Lesen Sie weiter mit Ihrem ZFK-Abonnement

Erhalten Sie uneingeschränkten Zugang zu allen Inhalten der ZFK!

✓ Vollzugriff auf alle ZFK-Artikel und das digitale ePaper
✓ Exklusive Analysen, Hintergründe und Interviews aus der Branche
✓ Tägliche Branchen-Briefings mit den wichtigsten Entwicklungen

Ihr Abonnement auswählen

Haben Sie Fehler entdeckt? Wollen Sie uns Ihre Meinung mitteilen? Dann kontaktieren Sie unsere Redaktion gerne unter redaktion@zfk.de.

Home
E-Paper