(Symbolbild) Leichtbau-Batteriegehäuse aus Faserverbunden: 40 Prozent leichter als Aluminium durch den beanspruchungsgerechten Sandwichaufbau und gleichzeitig kosteneffizient durch ein neues Fertigungsverfahren.

(Symbolbild) Leichtbau-Batteriegehäuse aus Faserverbunden: 40 Prozent leichter als Aluminium durch den beanspruchungsgerechten Sandwichaufbau und gleichzeitig kosteneffizient durch ein neues Fertigungsverfahren.

Bild: © Sergii/AdobeStock

Die Stadtwerke Speyer und die Kolleg*innen aus Schifferstadt wollen ihre Fernwärme mittels Geothermie grüner machen. Dazu soll ein Teil des Oberrheingrabens erschlossen werden. Doch damit nicht genug, haben sich die beiden Versorger nun auch die potenzielle Förderung von Lithium am Standort gesichert.

Das Aufsuchungsfeld für Lithium mit dem Namen „Materia“ entspricht dem 150 Quadratmeter großen „Rhein-Pfalz“-Gebiet, für das die Stadtwerke zur geothermischen Erschließung bereits eine Aufsuchungserlaubnis durch Landesamt für Geologie und Bergbau haben. Nun liegt auch der bewilligte Aufsuchungsantrag für Lithium vor.

Eigene Projektgesellschaft geplant

„Bevor Bohrungen zur Thermalwassererschließung beauftragt werden können, muss zunächst eine fundierte Kenntnis des geologischen Untergrundaufbaus bis in mehrere Kilometer Tiefe hergestellt werden“, erklärt Gerd Baumann, stellvertretender Werkleiter der Stadtwerke Schifferstadt das weitere Vorgehen. Dies sei eine zwingende Voraussetzung zur Festlegung der besten Bohrziele, welche eine sichere und möglichst hohe Förderung von Thermalwässern ermöglichen. „Bereits vorhandene geologische Daten wurden aktuell vom Landesamt für Geologie und Bergbau (LGB) freigegeben. Derzeit läuft die Auswertung durch unsere Experten“, so Baumann weiter.

Darauf aufbauend würden Geologen und Geophysiker die weitere Erkundung des Untergrunds planen und entscheiden, ob zusätzlich eigene Datenerhebungen durch Messungen durchgeführt werden müssen. „Alle Untersuchungen gelten gleichermaßen für die Gewinnung von Wärme und Strom sowie für die Förderung von Lithium“, macht Wolfgang Bühring, Geschäftsführer der Stadtwerke Speyer deutlich und ergänzt: „Bis Sommer 2023 sollen die möglichen Standorte feststehen.“

Um Erdwärme und Lithium zu fördern planen die beiden Stadtwerke die Gründung einer gemeinsamen Projektgesellschaft. Weitere Details dazu sind noch nicht bekannt. (lm)

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