Hier wird noch analog gezählt: ein Ferraris-Zähler

Hier wird noch analog gezählt: ein Ferraris-Zähler

Bild: © Sashkin/AdobeStock

Startschuss für ein deutschlandweit bisher einmaliges Projekt: Insgesamt 16 Mio. Euro stellt das Bundesforschungsministerium für das neue Verbundvorhaben „Wärmewende Nordwest“ (WWNW) bereit. Weitere 3 Mio. Euro werden von den Partnern aus der Wirtschaft beigesteuert, um in den kommenden Jahren Digitalisierungskonzepte zur Umsetzung von Wärmewende- und Mehrwertanwendungen für Gebäude, Quartiere und Kommunen im Nordwesten zu erarbeiten. Koordiniert wird das Forschungsprojekt vom Oldenburger Informatikinstitut OFFIS.

Die Projektpartner wollen mit Blick auf die transparente Erfassung und Optimierung von Wärmebedarfen vor allem die Smart Meter Infrastruktur in den Blick nehmen. Insgesamt soll es laut einer OFFIS-Mitteilung sechs Forschungsfelder und zwei Querschnittsaktivitäten geben. Sie beschäftigen sich mit der CO2-reduzierten Nahwärmeversorgung in Quartieren und auf Campusarealen, betrachten die Wärmeaggregation und überregionale Vermarktung durch Sektorenkopplung und kümmern sich um die Entwicklung digitaler Mehrwertdienste für die kommunale Wohnungswirtschaft auf Basis des Smart Meter Gateways (SMGW), heißt es dazu weiter.

Wärmewende-Plattform auf Smart Meter-Basis

Darüber hinaus soll parallel dazu eine SMGW-basierte Wärmewende-Plattform entwickelt werden, die die praxisrelevanten Forschungsfelder integriert und um digitale Mehrwertdienste anreichert. Verschiedenste Aspekte der Informationssicherheit, wie der Datenschutz, die Verfügbarkeit und IT-Sicherheit sollen hier integriert werden. Aber auch das Thema Ausbildung und Qualifizierung soll eine wichtige Rolle spielen.

Die Ergebnisse des Großprojekts sollen auf andere Regionen übertragbar sein und auch auf andere Technologien angewendet werden können, so das OFFIS weiter. (amo)

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