Das Smart Metering soll für frischen Wind im Submetering-Wettbewerb sorgen.

Das Smart Metering soll für frischen Wind im Submetering-Wettbewerb sorgen.

Bild: © emmi/AdobeStock

Vier von fünf Bürgern machen sich aufgrund steigender Energiepreise Sorgen wegen der nächsten Heizkostenabrechnung. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Marktforschungsinstituts Innofact im Auftrag des Vergleichsportals Verivox. Dabei antworteten 34 Prozent der Teilnehmer auf die Frage, ob sie sich Sorgen machen: «Ja, sehr.» Weitere 46 Prozent antworteten: «Ja, ein wenig.» Die übrigen 20 Prozent machen sich nach eigenen Angaben eher keine oder gar keine Sorgen, wie Verivox am Freitag in Heidelberg mitteilte.

Viele Strom- und Gasanbieter haben in den vergangenen Monaten die Preise erhöht. Wer im Januar einen neuen Stromtarif wählen musste, zahlte laut Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) im Schnitt 12,5 Prozent mehr als im Jahresmittel 2021 (Jahresverbrauch 3500 Kilowattstunden). Wer im Januar einen neuen Gastarif etwa für ein Einfamilienhaus abschließen musste, zahlte bei einem Jahresverbrauch von 20.000 Kilowattstunden im Durchschnitt 72,9 Prozent mehr als im Jahresmittel 2021.

Nur eine Minderheit ist gegen Staatshilfen

Haushalte mit geringem Einkommen sowie viele Studenten und Auszubildende sollen nach dem Willen der Bundesregierung im Sommer einen einmaligen Zuschuss zu den Heizkosten bekommen. Verivox ließ bei der Erhebung auch erfragen, ob dieser Zuschuss noch auf zusätzliche Personengruppen erweitert werden soll. 37 Prozent sind demnach der Ansicht, dass der Zuschuss unabhängig vom Einkommen an alle Haushalte gehen sollte. 46 Prozent finden, dass alle einkommensschwachen Haushalte den Zuschuss bekommen sollten. 8 Prozent halten die bisherige Planung für ausreichend, und 5 Prozent sind gegen eine staatliche Unterstützung bei den Heizkosten.

Das Vergleichs- und Vermittlungsportal Verivox verdient Geld unter anderem durch Werbung und Vermittlungsprovisionen. Das Unternehmen gehört zum Fernsehkonzern ProSiebenSat.1. (dpa/amo)

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