So sieht die Solarthermie-Anlage in der Draufsicht aus.

So sieht die Solarthermie-Anlage in der Draufsicht aus.

Bild: © Stadtwerke Bitterfeld-Wolfen

Die Stadtwerke Bitterfeld-Wolfen haben offiziell ihre neue Solarthermie-Anlage in Betrieb genommen. Die Anlage steht im Stadtteil Wolfen-Nord, einem Wohnquartier im Grünen mit rund 7000 Einwohnern. Die über die Sonneneinstrahlung gewonnene Wärme wird direkt über Wärmetauscher ins dortige Fernwärmenetz der Stadtwerke eingespeist. 

Die Solarthermie-Anlage besteht aus über 840 Kollektoren mit Hochleistungs-Vakuumröhren auf einer Fläche von 4150 m². Die Gesamtleistung beträgt 2,5 MW. Die so erzeugte Wärmemenge von jährlich rund 1,8 GWh entspricht dem jährlichen Energiebedarf von etwa 200 Dreipersonenhaushalten. Die Maximalleistung der Anlage deckt den sommerlichen Wärmebedarf für die Warmwasserbereitung im Versorgungsgebiet Wolfen-Nord, teilen die Stadtwerke mit.

Konzept soll als Blaupause

Wie der Geschäftsführer der Stadtwerke Bitterfeld-Wolfen, Christian Dubiel, betont, ordnet sich das Projekt in das "Nachhaltigkeits- und Klimaschutzkonzept der Stadtwerke Bitterfeld-Wolfen" ein. Das Konzept sei die Blaupause für die Grüne Transformation der Energieversorgung in Bitterfeld-Wolfen.

Das Investitionsvolumen beträgt 2,8 Mio. Euro. Die Solarthermie-Anlage wurde im Expresstempo – sechs Monate ab Baugenehmigung – errichtet. Lieferant war die Firma Ritter XL Solar. Genau wie die Stadtwerke Bitterfeld-Wolfen setzt die Firma darauf, auch in der Bauausführung nachhaltig zu agieren, indem durch die Beauftragung hiesiger Partner regionale Wirtschaftskreisläufe genutzt und damit gestärkt werden, heißt es aus Bitterfeld. (amo)

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