Machten den Deal perfekt (von links): Vlatko Knezevic (Stadtwerke Cottbus GmbH), Claudio Fedrigo (Cefla s.c.), Christoph Atzwanger (Atzwanger AG) und Jörg Platzer (Innio Jenbacher GmbH).

Machten den Deal perfekt (von links): Vlatko Knezevic (Stadtwerke Cottbus GmbH), Claudio Fedrigo (Cefla s.c.), Christoph Atzwanger (Atzwanger AG) und Jörg Platzer (Innio Jenbacher GmbH).

Bild: © Stadtwerke Cottbus

Die Stadtwerke Cottbus wollen ihre Klimabilanz straffen und sich für den Energiemarkt der Zukunft vorbereiten. Ein neues Heizkraftwerk mit fünf Gasmotoren und 15 Druckwärmespeichern soll die nötige Flexibilität in die Betriebsführung bringen und für mehr Effizienz im Fernwärmenetz sorgen. Damit bis 2021 alles steht, wurde nun der Auftrag für die Hoch- und Tiefbauarbeiten vergeben.

Im Beisein von Oberbürgermeister Holger Kelch (CDU) unterzeichnete Vlatko Knezevic, Geschäftsführer der Stadtwerke Cottbus, den Generalunternehmer-Vertrag für die Modernisierungsarbeiten. Vergangenen Oktober startete der Versorger aus Brandenburg das Auswahlverfahren für den Neubau des Kraftwerksgebäudes. Eine Bietergemeinschaft, bestehend aus den Firmen Cefla S.C. und Atzwanger AG, setzten sich erfolgreich durch.

75 Mio. Euro für Regelenergie und Effizienz

In den kommenden Monaten soll die Unternehmenskooperation die Kraftwerksgebäude schlüsselfertig errichten. Noch in diesem Jahr beginnen die Tief- und Hochbauarbeiten. Bereits Anfang 2020 kann dann der technische Anlagenbau beginnen. Die für den Einzug der fünf Gasmotoren notwendigen Rohrleitungsarbeiten und elektrotechnischen Installationen sind in weiten Teilen bereits vorkonfiguriert. Neben den 10-MW-starken Motoren werden gleichzeitig die Druckwärmespeicher angeschlossen. Im Frühjahr 2021 soll das neue Kraftwerk dann seinen Betrieb aufnehmen.

Insgesamt lassen sich die Stadtwerke den Neubau 75 Mio. Euro kosten. Dafür kann die Stromerzeugung durch die Gasmotoren flexibilisiert und an die jeweiligen Bedingungen des Strommarktes angepasst werden. 100.000 Tonnen CO2 sollen so gespart und der Wirkungsgrad von 70 auf 90 Prozent erhöht werden. Dafür, dass die Wärmeerzeugung von dieser Flexibilität unberührt bleibt, sorgen die Druckwärmespeicher. (ls)

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