Fernwärmerohre kurz vor der Verlegung

Fernwärmerohre kurz vor der Verlegung

Bild: © Kara/Adobe Stock

Gleich mehrere Straßenzüge im Gothaer Stadtgebiet sollen an die Fernwärme angeschlossen werden, bestehende Leitungen saniert und die Leistung des Versorgungsnetzes von 75 GWh auf 85 GWh pro Jahr erhöht werden. Und das alles binnen zwei Jahren.

Bis Ende 2020 wollen die Stadtwerke ihre zehn Teilprojekte zur Fernwärme abgeschlossen haben. Größtes Bau-Vorhaben ist das neue Kraftwerk in der Breiten Gasse 1. Drei Gasmotoren und ein Heizkessel sollen in die alte Umformstation einziehen. Die neuen Anlagen sollen die Heizkraftwerke im Westen der Stadt und in Siebleben mit mehr als 17 MW Leistung bei der Strom- und Wärmeerzeugung unterstützen.

Hauptmarkt wird erschlossen

Für eine Investitionssumme im einstelligen Millionenbereich will der Thüringer Versorger aber auch das Leitungsnetz ausbauen. So soll der Hauptmarkt in der Stadt im Rahmen des städtischen Projekts "Denkmalgerechte Instandsetzung des Hauptmarktes in Gotha" erschlossen werden. Außerdem stehen die Neuverlegung einer Hauptleitung auf dem Plan, sowie der Anschluss eines Neubaugebietes. Neu verlegt werden müssen auch die Rohre am historischen Friedhof. Die oberirdische Fernwärmeleitung soll unter die Erde wandern, um den Charakter der Grünanlage zu wahren.

Neben den alltäglichen Leitungsbauarbeiten planen die Stadtwerke auch die Verlegung eines Dükers unter dem Fluss "Wiegwasser". Geschehen soll das im Zuge von Brückenerneuerungsarbeiten gemeinsam mit Gas- und Wasserleitungen. (ls)

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