Für den Ausbau und die Dekarbonisierung der Fernwärme braucht es klare kommunale Strategien.

Für den Ausbau und die Dekarbonisierung der Fernwärme braucht es klare kommunale Strategien.

Bild: © Marijan Murat/dpa

Woran lange gearbeitet wurde, wird nun gut: Die Stadtwerke Schwerin haben feierlich die Modernisierung ihrer beiden Heizkraftwerksstandorte in Schwerin Süd und Lankow abgeschlossen. Die technischen Neuerungen sorgen für ein besseres Verhältnis von Strom- und Wärmeleistung. Auch der Jahreswirkungsgrad sowie die Emissionswerte verbessern sich deutlich. Obendrein können beide Kraftwerke schon heute anteilig mit zehn, nach einer Umrüstung mit bis zu 20, Prozent Wasserstoff betrieben werden.

Begonnen haben die Sanierungsarbeiten bereits Anfang 2021 in Schwerin Süd, im Heizkraftwerk Lankow fingen die Bauarbeiten im März 2023 an. Rund 70 Mio. Euro haben die Stadtwerke in die Maßnahmen investiert. Und diese fanden in einem schwierigen Umfeld statt, erst Corona, dann der Angriffskrieg auf die Ukraine und die damit einhergehende Energiekrise. Dies führte unter anderem zu Engpässen in den Lieferketten und Schwierigkeiten im Personaleinsatz. „Es gab daher so einige ungeplante Herausforderungen zu meistern. Dennoch wurde ab Mitte November 2023 in Lankow und kurz darauf auch in Süd im Rahmen der Inbetriebnahme wieder Strom und Wärme produziert. Was für eine tolle Leistung, ein großes Dankeschön an das ganze Projektteam,“ betont Stadtwerke-Geschäftsführer Josef Wolf bei den Feierlichtkeiten am Freitag in Schwerin. (lm)

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