In Wels werden aktuell rund 8 Mio. Euro in den Ausbau der Fernwärme investiert.

In Wels werden aktuell rund 8 Mio. Euro in den Ausbau der Fernwärme investiert.

Bild: © Hermann Wakolbinger

Die eww-Gruppe baut mit dem „Nordring“ in Wels das nach eigenen Angaben aktuell größte Fernwärmeprojekt Österreichs. Das Investitionsvolumen beträgt laut einer Mitteilung des Unternehmens acht Mio. Euro. Von April bis Dezember 2021 sollen demnach sieben Kilometer Leitungsrohre verbaut werden. In der Fernwärmeleitung werden rund 1,6 Millionen Liter Warmwasser zirkulieren. Durch den Umstieg auf Fernwärme lassen sich bereits in einem Zwei-Personen-Haushalt jährlich bis zu 2280 Kilogramm CO2 sparen, heißt es dazu in der Mitteilung.

eww-Vorstand Florian Niedersüß betont, dass „sein“ Unternehmen Wels zur klimafreundlichsten Stadt Österreichs machen wolle – mit dem höchsten Anteil an nachhaltig erzeugter Energie. Jede Investition beleuchte man daher unter dem Blickwinkel der Nachhaltigkeit.

Viel Luft nach oben bei der Versorgung mit Fernwärme

Aktuell beziehen nach Unternehmensangaben bereits rund 30.000 Menschen in Wels und Thalheim Fernwärme. Im Endausbau könnten mehr als 55.000 Personen sowie zahlreiche Firmen in Wels und Thalheim mit Fernwärme versorgt werden.

„Schon jetzt können durch das Kraftwerk Traunleiten alle Welser Haushalte mit grünem Strom versorgt werden. Mit dem Ausbau der Fernwärme werden künftig jährlich tausende Tonnen CO2-Emissionen eingespart. Die bald viel stärkere Nutzung der Abwärme ist in unserer Region ohne Zweifel zentral für die Bekämpfung des Klimawandels“, lässt sich der Bürgermeister der Stadt Wels Andreas Rabl, der auch Aufsichtsratsvorsitzender der eww-AG ist, in der Mitteilung zitieren. (leh)

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