Im thüringischen Nordhausen soll das Fernwärmenetz erweitert werden.

Im thüringischen Nordhausen soll das Fernwärmenetz erweitert werden.

Bild: © Finecki/Adobe Stock

Die Stadtwerke Hanau geben die Preisvorteile aus den den sinkenden Beschaffungskosten an ihre Fernwärmekunden weiter. Zum 1. Juni senkt der hessische Kommunalversorger seine Fernwärmepreise um bis zu acht Prozent. Das kommunale Unternehmen hatte zum 1. April dieses Jahres seine Fernwärme hundertprozentig klimaneutral gestellt und auf einen neuen Tarif "Fernwärme Plus" umgestellt. Dieser brachte laut Pressemitteilung für die Privat- und Gewerbekunden zwar zunächst eine finanzielle Mehrbelastung mit sich. Diese fiel jedoch geringer aus, als bei Beibehalten der früher geltenden Vertragsbedingungen.

"Geben Preisvorteil gerne weiter"

Mit dem Tarif "Fernwärme Plus" gewähren die Stadtwerke in ihren Verträgen zwar eine Preisgarantie bis zum 31. Mai 2021 bei einer Mindest-Vertragslaufzeit von 24 Monaten. "Da die Beschaffungspreise aber insgesamt sinken, geben wir diesen Preisvorteil gerne weiter", erklärte Stadtwerke-Geschäftsführerin Martina Butz. Genauso wie steigende Kosten für Beschaffung und Kohlendioxid-Zertifikate zuvor höhere Preise erzwungen hätten, solle die Kundschaft nun auch von der umgekehrten Entwicklung ihren Nutzen haben, heißt es. Das bedeutet konkret: Der Leistungspreis erhöht sich geringfügig um 0,84 €/kW auf 52,85 €/kW, je-doch sinkt der Arbeitspreis um 1,33 ct/kWh auf 6,78 ct/kWh. (hoe)

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