O'zapft is: Helge-Uve Braun (rechts), Technischer Geschäftsführer der SWM, und Josef Daldrup, Vorstandsvorsitzender der Daldrup & Söhne AG, vor der Geothermieanlage, die sich mitten in München durch den Untergrund bohrt.

O'zapft is: Helge-Uve Braun (rechts), Technischer Geschäftsführer der SWM, und Josef Daldrup, Vorstandsvorsitzender der Daldrup & Söhne AG, vor der Geothermieanlage, die sich mitten in München durch den Untergrund bohrt.

Bild: © SWM

2800 Meter tief  hat sich die Bohrmaschine in das Erdreich im Münchner Süden gefressen und die Ausbeute der ersten von insgesamt sechs Geothermiebohrungen am Heizkraftwerk Süd kann sich sehen lassen: Über 100 Grad heißes Wasser mit einer Schüttung von gut 120 Litern pro Sekunde.

Das sind bessere Kennwerte als die Stadtwerke München erwartet haben. Bereits im April startete der Versorger gemeinsam mit dem Bohrunternehmen Daldrup & Söhne die Bohrung. Nach dem ersten Erfolg wird die Bohranlage nun auf den nächsten Ansatzpunkt umgesetzt, Anfang August geht es dann mit der zweiten Bohrung los. Bis Ende nächstes Jahres sollen die Arbeiten am größten Geothermiefeld Münchens abgeschlossen sein.

Bis 2040 nur noch Erneuerbare im Einsatz

Mit einer Leistung von insgesamt 50 MW und mehr sollen ab 2020 rund 80 000 Münchner und Münchnerinnen mit Wärme versorgen. Thalkirchen ist damit eine von fünf Geothermieanlagen der Stadtwerke München. Die Forcierung von Tiefenbohrungen ist ein Teil der Unternehmensstrategie, die Fernwärme zu 100 Prozent über regenerative Energien zu decken. (ls)

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