Die Stadtwerke München betreiben bereits in Riem eine Geothermie-Anlage.

Die Stadtwerke München betreiben bereits in Riem eine Geothermie-Anlage.

Bild: © Stefan Obermeier/SWM

Die SWM betreiben in und um die bayerische Landeshauptstadt sechs Geothermie-Anlagen, die Erdwärme Grünwald (EWG) verfügt über zwei Förderstätten. Jetzt wollen beide Unternehmen südlich vom Münchner Stadtteil Grünwald eine weitere Geothermie-Anlage realisieren. 

Vor drei Jahren haben die Stadtwerke und die EWG eine Absichtserklärung zur Kooperation beim Erdwärme-Ausbau unterzeichnet und seitdem verschiedene Standorte auf ihr Potenzial untersucht. Gemeinsam mit der Innovative Energie für Pullach (IEP) wurden in den vergangenen Jahren Thermalwasser-Reservoirs südlich von München erkundet, und seismisch vermessen. Die Ergebnisse stimmen positiv.

Fernwärmenetze werden zusammengelegt

Dementsprechend planen die SWM und die EWG nun eine reale Bohrung durchzuführen. Die ersten Ergebnisse einer Machbarkeitsstudie dazu seien viel versprechend, heißt es aus der bayerischen Landeshauptstadt. Der weitere Ausbau steht nun unter dem Titel „Projekt Perlenschnur“, denn die neuen und bereits bestehenden Anlagen würden sich wie eine „Perlenschnur“  aneinanderreihen und durch die Region ziehen, so die SWM.

Damit die Wärme letztlich auch bei den Kund*innen ankommt, müssen auch die Fernwärmenetze der Partner ausgebaut und miteinander verbunden werden. So könne dann auch Fernwärme ausgetauscht werden und die geothermischen Potenziale optimal genutzt werden, heißt es weiter in einer Mitteilung der Unternehmen. (lm)

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