Bild: © BlackMac/Adobe Stock

Nach vorliegenden Jahresergebnissen der Baugenehmigungsstatistik 2019 werden zur primären Beheizung der 2007 neu geplanten Wohngebäude nach Fertigstellung zu 53,4 Prozent regenerative Energien genutzt. Gegenüber dem Jahr zuvor war das ein Zugang von 5,2 Prozent, teilte das Thüringer Landesamt für Statistik mit. Für 48,6 Prozent (976 neue Wohngebäude) ist die Ausstattung mit einer Wärmepumpe vorgesehen.

Davon planen die Bauherren von 812 neuen Wohngebäuden die Erwärmung ihres Neubaus mit einer Luft-Wasser-Wärmepumpe (Umweltthermie). Das sind 4,1 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Nachhaltig, mit Hilfe von Sonnenenergie, Holz und aus Biomasse, werden 4,7 Prozent der Neubauten Wärme für ihre Wohnräume erzeugen. Wie dies auch 2018 der Fall war.

Holz ist dominierender Energieträger

Wie in den Vorjahren dominiert mit 3,9 Prozent der Energieträger Holz. Öl, Gas und Strom, die zu den konventionellen Energiequellen zählen,  sollen in 43,2 Prozent (867 Wohngebäuden) für die Beheizung sorgen. Das ist ein um 6,7 Prozent geringerer Einsatz gegenüber 2018. Die Beheizung mit Fernwärme wird in 65 geplanten Wohngebäuden (3,2 Prozent) zum Einsatz kommen, ein Anstieg um 1,6 Prozent im Vergleich zum Jahr 2018.

Die Gasheizung verliert mit einem Anteil von 41,3 Prozent als primäre Heizungstechnik an Bedeutung. Gegenüber 2018 verringert sich der Anteil um 6,3 Prozent. Entscheidet sich der Bauherr für eine Zusatzheizung in seinem neuen Gebäude, so ist es zu 39,4 Prozent eine Heizung aus erneuerbaren Energien. Konventionelle Energien werden sekundär in 17,2 Prozent der neuen Wohngebäude als Wärmespender dienen. (gun)

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