Anstatt ein Feld zu pflügen wurde mittels Pflug eine Fernwärmeleitung verlegt.

Anstatt ein Feld zu pflügen wurde mittels Pflug eine Fernwärmeleitung verlegt.

Bild: © Vattenfall

Boden auf, Leitung rein, Erde drauf – so könnte man die Arbeitsweise von F220 beschreiben: Im Berliner Ortsteil Buch nutzte der Vattenfall-Wärmebereich am Donnerstag die Technologie, um zwei Leitungen von jeweils 410 Meter Länge an einem Tag unterirdisch zu verlegen, teilte das Unternehmen mit. Die Maschine der Firma Föckersberger pflügt den Boden. Angetrieben von einem leistungsfähigen Zuggerät mit einer Zugkraft von 80 Tonnen wird in einer Vorwärtsbewegung das Erdreich geöffnet. Über ein Rollensystem und den auf etwa einen Meter Tiefe eingestellten Pflug wurde dann das vorbereitete Fernheizkabel verlegt.

Mit der Versenkung im Boden wird die Leitung auch sofort wieder mit Erdreich bedeckt. Das moderne Verfahren spart jede Menge Zeit und minimiert somit auch Belastungen für Anwohner und Verkehr gegenüber herkömmlichen Methoden wie zum Beispiel dem offenen Tiefbau. Auch für die Firma Föckersberger ein besonderes Projekt, denn eine so groß dimensionierte Wärmeleitung hatten die Spezialisten mit ihrem Kabelpflug bisher noch nicht verlegt. Die neue Fernwärmetrasse schafft die Voraussetzung für den Anschluss einer Wohnsiedlung im ehemaligen Dr.-Heim-Krankenhaus an die umweltfreundliche Fernwärme. (ab)

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