Die Belastungen durch den CO2-Preis könnte sich nach dem DIW vor allem auf die Geringverdiener niederschlagen.

Die Belastungen durch den CO2-Preis könnte sich nach dem DIW vor allem auf die Geringverdiener niederschlagen.

Bild: © Alfons Ven/AdobeStock

Die Bundesregierung setzt bei der Fortschreibung der Energiewende im Wärmemarkt des ländlichen Raumes falsche Akzente, sagt der Deutsche Verband Flüssiggas (DVFG). Jenseits der Metropolen gebe es besondere Voraussetzungen, die bei der künftigen Förderung stärker berücksichtigt werden müssten, fordert der DVFG-Vorsitzende Rainer Scharr. "Maßgeblich sollte aktuell vor allem die Frage sein: Welcher Energieträger bietet einen relevanten CO2-Vorteil und steht zugleich preiswert zur Verfügung?"

Scharr erinnerte daran, dass zahlreiche Haushalte durch die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie finanziell belastet seien. Es sei nicht nachvollziehbar, warum die Bundesregierung ab 2026 Erdgas- gegenüber Ölheizungen privilegieren wolle, Flüssiggas aber zumindest bislang außen vorgelassen habe. "Dabei wäre der leitungsunabhängige Energieträger für den ländlichen Raum die preiswerteste CO2-reduzierte Alternative zum Heizöl", erläuterte Scharr.

Nach Verbandsangaben könnten durch einen konsequenten Wechsel von Heizöl zu Flüssiggas in Haushalten ohne Zugang zum Erdgasnetz pro Jahr vier Millionen Tonnen CO2 eingespart werden. (amo)

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