Auch Konfetti sorgt dafür, dass an Karneval deutlich mehr Abfall anfällt. Konfetti gehört, streng genommen, in den Altpapiercontainer.

Auch Konfetti sorgt dafür, dass an Karneval deutlich mehr Abfall anfällt. Konfetti gehört, streng genommen, in den Altpapiercontainer.

Bild: © Markus Walti/Pixelio

Der Höhepunkt der fünften Jahreszeit beginnt und damit auch die traditionellen Karnevalsumzüge und -festlichkeiten. Dazu gehören: Kamelle, Konfetti, Flaschen und Co. Diese Utensilien bleiben häufig auf Straßen und Gehwegen liegen. So kamen 2018 in den Karnevalshochburgen Köln, Düsseldorf und Mainz zwischen Weiberfastnacht und Aschermittwoch allein etwa 700 Tonnen Karnevalsabfall zusammen:

  •  in Köln rund 496 Tonnen              
  •  in Düsseldorf rund 130 Tonnen     
  •  in Mainz rund 75 Tonnen.          

Müll entsorgen – aber richtig!

Insgesamt 650 Mitarbeiter der kommunalen Abfallbetriebe sind während der "jecken Tage" unterwegs, um Straßen und Gehwege sauber zu halten. Grundsätzlich gilt aber auch an den Tagen des Ausnahmezustandes: Wer feiern kann, kann auch aufräumen. Die Jecken müssen also grundsätzlich ihre entstehenden Abfälle selbst entsorgen und alle Verunreinigungen entfernen. Detailliertere Auskunft über die Reinigungspflichten erteilen die kommunalen Stadtreinigungsbetriebe oder die Bauämter.

Der Verband kommunaler Unternehmen mahnt auch zu Karneval zur richtigen Entsorgung: Pfandbefreite Getränkedosen und Plastikbecher gehören in die gelbe Wertstofftonne ebenso wie Einwickelverpackungen der als Kamelle bezeichneten Süßigkeiten. Sind die Süßigkeiten noch eingepackt, werden sie über die Restmülltonne entsorgt. Kartons, Pappbecher, Konfetti und Luftschlangen aus Papier gehören in die Altpapiertonne. Pfandbefreite Flaschen sollten die Jecken und Narren nach Farbe sortiert in die jeweiligen Altglascontainer geben. (hol)

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