Eine Müllverbrennungsanlage in Oberhausen

Eine Müllverbrennungsanlage in Oberhausen

Bild: © Shutterstock

Die Interessensgemeinschaft Thermische Abfallbehandlung in Deutschland (ITAD) hat zwei neue Mitglieder. In Baden-Württemberg und Nordrhein-Westalen haben sich die Vorsitzenden der jeweiligen Landesinteressensvertretungen dazu entschieden, Teil der Dachorganisation zu werden.

Peter Bollig, Vorsitzender der nordrhein-westfälischen Betreiber von thermischen Abfallbehandlungsanlagen (TAB), und sein Vertreter Andreas Freund sind sich einig: "Die schon bisher sehr eng mit ITAD abgestimmte Zusammenarbeit wird jetzt auch auf eine einheitliche Basis gestellt, ohne den etablierten Namen Inta aufzugeben. Wir werden uns auch weiterhin in der neuen Konstellation gegenüber der Landesregierung NRW für eine sachgerechte Berücksichtigung der Anforderungen an die thermische Abfallbehandlung sowie sinnvolle Lösungen im Zusammenspiel aller notwendigen Behandlungsoptionen in der Kreislaufwirtschaft zur nachhaltigen Nutzung der Ressource Abfall einsetzen."

Von bewährter Satzung profitieren

Rainer Allmannsdörfer, Vorsitzender der baden-württembergischen Betreiber ergänzt, als Regionalgruppe der ITAD auch von den Regeln einer bewährten Satzung zu profitieren: "Der Bundesverband ITAD gibt uns auch formal einen entsprechenden Rahmen, in dem wir unsere Interessenvertretung in Baden-Württemberg in Abstimmung mit ITAD durchführen können. Die Gründung eines eigenen Regionalverbandes wäre nur die zweitbeste Option gewesen. Insofern begrüßen wir die neu geschaffene Möglichkeit, jetzt auch Regionalgruppen zu gründen." (ls)

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