Michael Wiener (li.), CEO von Der Grüne Punkt, und Laurent Auguste, CEO von Circular Resources.

Michael Wiener (li.), CEO von Der Grüne Punkt, und Laurent Auguste, CEO von Circular Resources.

Bild: © Circular Resources

Das Luxemburger Recylingunternehmen Circular Resources Sàrl (CR) hat mit Wirkung zum 10. August die DSD – Duales System Holding GmbH & Co. KG und die Unternehmensgruppe mit dem Grünen Punkt übernommen. Das Management unter Führung von Michael Wiener bleibt weiter CEO von Der Grüne Punkt. Das Management werde sich „in signifikantem Umfang am neuen Unternehmen beteiligen“, heißt es in einer gemeinsamen Presseerklärung.  

Neu in den Vorstand der DSD-Holding kommen Ralf Huep (ehemals Advent International) und Karl-Georg Altenburg (ehemals JP Morgan). Sie werden als Non-Executive Chairman beziehungsweise Director fungieren.

Know-how für Kunststoff-Recycling

Carlos Monreal, Gründer und Präsident von Circular Resources, sagte: „Die Übernahme von Der Grüne Punkt durch Circular Resources ist ein Meilenstein für das Closed-Loop-Recycling.“ Das sogenannte „Closed Loop“-Recycling zielt darauf ab, die in Produkten enthaltenen Rohstoffe nach deren Nutzung dem Rohstoffkreislauf zur Herstellung neuer Produkte wieder zuzuführen.  

Monreal ist auch Gründer und CEO von Plastic Energy, einem weltweit führenden Unternehmen im Bereich des chemischen Recyclings von Kunststoffabfällen, während DSD als Spezialist für mechanisches Recyling von Kunststoffen gilt. Die Partner betonen, dass sich die gut aufgestellten Geschäftsbereiche der verschiedenen Unternehmen optimal ergänzen und als Teil einer ganzheitlichen Lösung weiterentwickelt werden.

Geplante Investitionen werden durchgeführt

Die Unternehmen von Der Grüne Punkt werden in ihrer jetzigen Form weiterarbeiten und sich weiterentwickeln, heißt es in der Erklärung weiter. Die bereits unabhängig von der Übernahme geplanten Investitionen zur Steigerung von Qualität und Kapazität in den deutschen Recyclingwerken von Der Grüne Punkt würden wie geplant durchgeführt. So wird das Unternehmen in einen seiner Standorte investieren und dort Stoffströme, die heute insbesondere noch der Verbrennung zugeführt werden, aufbereiten und mittels Pyrolyse für das chemische Recycling nutzen.

„Unser Ziel ist eine ganzheitliche Lösung für die Kreislauffähigkeit von Kunststoff“, sagte Laurent Auguste, CEO von Circular Resources. „Durch enge Partnerschaften mit Verpackungsherstellern wollen wir sie dabei unterstützen, den Kreislauf durch ihre Einkaufsentscheidung zu schließen.“ (hp)

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