Die Entsorger kommen bei der Sperrmüll-Abholung kaum hinterher.

Die Entsorger kommen bei der Sperrmüll-Abholung kaum hinterher.

Bild: © Thomas Frey/dpa

Die Stadtreinigung Hamburg (SRH) unterstützt die von der Flutkatastrophe betroffenen Kommunen und Landkreise bei der Entsorgung der weiterhin verstärkt anfallenden Müllmengen. Hierzu hatte die SRH den Landesregierungen Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz kurzfristig Kapazitäten in ihren Müllverwertungsanlagen angeboten. Am Dienstag traf die erste Lieferung aus Eschweiler an der Müllverwertungsanlage Rugenberger Damm (MVR) ein, Mittwoch die zweite von zunächst fünf Lieferungen.

Jede Lieferung enthält etwa 20 Tonnen vorsortierte und gehäckselte Mischabfälle. Der erste Teil bestand zum größten Teil aus Sperrmüll, wie zum Beispiel Pressholzplatten und Polstermöbeln, wie die SRH mitteilt.

Begutachtung vor der Verbrennung

Um die Eignung der Abfälle für eine thermische Verwertung sicherzustellen, werden die ersten Fuhren an der MVR zur Begutachtung vorgekippt und auf Beschaffenheit untersucht. Bei entsprechender Zusammensetzung des Abfalls wird die SRH in den kommenden Monaten mehrere Lieferungen pro Woche durch die LK-Logistik Kontor in ihre thermische Verwertung einbringen und bei Bedarf eine Gesamtmenge von bis zu 10.000 Tonnen Hochwasserabfälle entsorgen.

"Aus den zuständigen Koordinierungsstellen und Krisenstäben wurde uns schnell mitgeteilt, dass insbesondere bei der Entsorgung großer Abfallmengen Unterstützung gebraucht wird“, sagte SRH-Geschäftsführer Rüdiger Siechau. „Wir hoffen, durch unser Hilfsangebot einen Beitrag zur Entlastung der betroffenen Regionen und der dort lebenden Menschen leisten zu können." (hp)

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