Die Detonation in dem Chempark ereignete sich am Dienstag gegen 9.40 Uhr.

Die Detonation in dem Chempark ereignete sich am Dienstag gegen 9.40 Uhr.

Bild: © Oliver Berg/dpa

Am Dienstagmorgen ist es gegen 9.40 Uhr zu einer Explosion mit anschließendem Brand im Tanklager des Entsorgungszentrums Bürrig im Chempark Leverkusen gekommen. Das teilt der Betreiber Currenta mit. Die Anwohner des Chemiebetriebs wurden aufgefordert, geschlossene Räume aufzusuchen sowie Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Nach der Explosion brannte nach Angaben der Stadt Leverkusen ein Tank mit Lösungsmitteln. «Die Löscharbeiten mussten warten, bis eine Stromleitung vom Netz getrennt war. Das ist nun geschehen. Die Löscharbeiten beginnen», teilte die Kommune am Mittag mit. Am frühen Nachmittag war der Brand dann gelöscht.

Ursache noch unbekannt

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe hatte das Ereignis in dem Chemiepark in die Warnstufe «Extreme Gefahr» eingeordnet. Currenta berichtete, dass Einsatzkräfte der Werksfeuerwehr und Luftmesswagen im Einsatz seien. Die Ursache für die Detonation ist unklar.

Ein Mensch ist dabei ums Leben gekommen. Wie Currenta weiter mitteilte, werden nach dem Unglück in der Müllverbrennungsanlage noch vier Mitarbeiter vermisst. Bei dem Ereignis wurden 16 Mitarbeiter verletzt, zwei davon schwer.

Autobahnen nicht mehr gesperrt

Wegen der Rauchentwicklung mussten einige Autobahnabschnitte gesperrt werden, die aber mittlerweile wieder freigegeben sind, wie die Polizei per Twitter mitteilt: ​Autobahnkreuz Leverkusen West, A 1 beide Fahrtrichtungen ​(zwischen Autobahnkreuz Leverkusen und Köln-Nord). (hp mit Material von dpa)

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