Netzwerk "Frauen in der Kommunalwirtschaft – powered by ZfK"

Willkommen beim ersten überregionalen Netzwerk, das Frauen in der kommunalen Daseinsvorsorge vereint und unterstützt!

Unsere Motivation ist klar: Wir wollen die Sichtbarkeit und den Austausch von Frauen in der Kommunalwirtschaft stärken. Wir glauben fest daran, dass Vielfalt und Gleichberechtigung die Grundpfeiler einer erfolgreichen Branche sind.
Unser Ziel ist es, Frauen zu ermutigen, den nächsten Schritt in ihrer Karriere zu gehen und Führungspositionen zu übernehmen. Wir möchten spannende Projekte von Frauen sichtbar machen und ihnen eine Plattform des Austauschs und der Unterstützung bieten.
Wie erreichen wir diese Ziele? Durch regelmäßige Online-Webinare, an denen bisher jeweils um die 200 Frauen teilnehmen. Diese Webinare bieten nicht nur fachliche Inputs und Inspiration, sondern auch die Möglichkeit, sich zu vernetzen und von den Erfahrungen anderer Frauen zu lernen. Außerdem arbeiten wir daran, uns zwei mal im Jahr auch vor Ort zu treffen. Weitere spannende Projekte sind in Planung.

Sei auch du Teil unseres Netzwerks und hilf uns dabei, Frauen in der Kommunalwirtschaft zu stärken und sichtbar zu machen!

Die Zielgruppe

(Fach-)Expertinnen und weibliche Führungskräfte können durch ein branchenfokussiertes Netzwerk stärker in Erscheinung treten. Für Frauen, die in der kommunalen Daseinsvorsorge arbeiten, gibt es damit die erste organisierte, übergreifende Vernetzungsplattform.

Der Strategiekreis

Ein Strategiekreis – bestehend aus mittlerweile sechs Frauen und einem Mann – hilft dem Netzwerk bei der Ausrichtung, mit Ideen, Kontakten und Inhalten.

Hier stellen wir jeder und jedem von ihnen drei Fragen zu ihren Bewegungsgründen und zur eigenen Einstellung:

  • Anja Keßler Wölfer Stabsstellenleiterin bei Städtische Werke Magdeburg GmbH & Co. KG Schönebeck (Elbe), Sachsen-Anhalt

    Anja Keßler Wölfer – Stabsstellenleiterin bei Städtische Werke Magdeburg GmbH & Co. KG in Schönebeck (Elbe), Sachsen-Anhalt

1. Wie bist du zum Netzwerken gekommen und welche Bedeutung hat es in deiner Karriere?
Ich bin ein kommunikativer Mensch und interessiere mich für andere Menschen und deren Gedanken. Dieser Austausch – von mir aus nennt es Netzwerken – bereichert mein Handeln, beruflich wie auch menschlich.
2. Wie balancierst du berufliche und private Verpflichtungen und welche Tipps hast du für andere?
Tatsächlich ärgert mich diese Frage, wenn sie mir in erster Linie gestellt wird, weil ich eine Frau bin. Jeder Mensch balanciert zwischen Beruf- und Privatleben. Ich mache jeden Tag Kompromisse. Das ist das ganze Geheimnis. Und mal steckt der Beruf, mal mein Privatleben zurück.
3. Wie sieht deine Vision für die Zukunft der Kommunalbranche aus, insbesondere in Bezug auf die Rolle von Frauen?
In meiner Zukunft der Kommunalwirtschaft arbeiten wir alle zusammen und schauen auf die Fähigkeiten unseres Gegenübers. Wir haben verstanden, dass die Herangehensweise von Frauen und Männern unterschiedlich und trotzdem zielführend ist. Die Diversität bringt uns voran und macht die Kommunalwirtschaft für Fachkräfte attraktiv.

  • Nadine Horn

    Nadine Horn – Bereichsleiterin Personal, Stadtwerke Jena GmbH, Thüringen

1. Was bringst du neben deiner beruflichen Erfahrung ein?
Neben einer hohen beruflichen Motivation und der Leidenschaft für meine Themen als Personalerin in einem Stadtwerke-Konzern habe ich ein großes Interesse, mich mit Menschen fachlich, aber auch persönlich auszutauschen. Ich möchte dazu beitragen, dass die Kolleginnen der Branche auf kurzem Weg zusammenfinden für Fragen, als Sparringpartner oder einfach auch nur zum kollegialen Austausch. Man muss „das Rad ja bekanntlich nicht neu erfinden“ und kann von Erfahrungen anderer lernen. Ich stehe immer zum Austausch und für Fragen zur Verfügung.
2. Welche Themen möchtest du mit deinem Engagement vorantreiben?
Es sind nicht zwingend einzelne Themen, die mich motivieren, im Netzwerk mitzuarbeiten. Vielmehr finde ich es sehr wichtig und hilfreich, Kontakte zu vermitteln und den kollegialen Austausch voranzutreiben. Aber als Personalerin sind mir Themen wie Führung, Unternehmenskultur oder auch Transformation sehr wichtig und ich freue mich immer sehr, wenn auch diese Themen in den Netzwerktreffen auf Interesse stoßen und man in der Branche mit- und voneinander lernen kann.
3.Wie bist du zum Netzwerken gekommen und welche Bedeutung hat es in deiner Karriere?
Ich habe nicht bewusst angefangen zu netzwerken. So etwas entwickelt sich im Laufe des beruflichen Lebens. Aber damit es gelingt, muss man natürlich offen sein und den Austausch mögen und auch selbst forcieren.  Branchentagungen haben hier geholfen, Kollegen und Kolleginnen der Branche zu kennenzulernen. Zudem halte ich auch selbst hin und wieder Vorträge und das hat sicher auch dazu beigetragen, mich kennenzulernen.
Um im ZfK-Frauennetzwerk mitzuwirken, wurde ich jedoch direkt angesprochen und ich habe mich bewusst dazu entschieden, weil ich von der Idee und dem strategischen Ziel überzeugt bin und mir die Zusammenarbeit viel Spaß macht.

  • Steffi Winkler

    Steffi Winkler – Abteilungsleiterin beim EAD Darmstadt, Hessen

1. Was war eine Schlüsselunterstützung, die du auf deinem Karriereweg erhalten hast?
Das größte Geschenk, welches mir meine Führungskräfte gegeben haben, war die Freiheit meinen Bereich so zu leiten, wie ich es für richtig halte. Außerdem wurde ich darin bestärkt, den offenen und positiven Austausch mit allen Beteiligten zu suchen.
2. Wie balancierst du berufliche und private Verpflichtungen und welche Tipps hast du für andere?
Ich arbeite als Abteilungsleiterin in Vollzeit und habe zusammen mit meinem Mann zwei wunderbare Töchter. Balance zwischen Arbeit und Familie halte ich, durch Geben und Nehmen im Job. Das und mein Netzwerk aus Familie, Freundinnen und Freunden unterstützen mich dabei.  
3. Wie sieht deine Vision für die Zukunft der Kommunalbranche aus, insbesondere in Bezug auf die Rolle von Frauen?
Ich weiß nicht, wie die Zukunft der Kommunalbranche aussieht, aber ich wünsche mir, dass diese BUNT ist und eine Farbe dabei die Weiblichkeit in der Führung spielt. Denn Vielfalt lässt sich nur gemeinsam gestalten, wenn wir unterschiedliche Perspektiven zulassen.

  • Christine Mesek

    Christine Mesek – Verbandsvorsteherin Abwasser-Zweckverband Südholstein, Schleswig-Holstein

1. Was hat dich dazu motiviert, im Strategiekreis dabei zu sein?
Ich habe mich gefreut, dass die ZfK damals die Initiative ergriffen hat, war aber auch skeptisch. Mich hat der Ansatz, Frauen in der Branche stärker sichtbar zu machen, überzeugt. Und die Erfolge der digitalen Sessions zeigen, dass das sehr gut gelungen ist und wir einen „Nerv“ getroffen haben.
2. Welche Themen möchtest du mit deinem Engagement vorantreiben?
Der VKU und die ZfK werden ja eher mit „Stadtwerken“ verknüpft. Ich vertrete natürlich eher die Wasserbranche, in der ich seit fast 25 Jahren arbeite. ;)
3. Wie sieht deine Vision für die Zukunft der Kommunalbranche aus, insbesondere in Bezug auf die Rolle von Frauen?
Wir haben große Herausforderungen zu meistern und können es uns überhaupt nicht leisten, auf gute Fachkräfte zu verzichten – egal welchen Geschlechts!

  • Eva Weikl – Geschäftsführerin badenovaNETZE in Freiburg, Baden-Württemberg

1. Was hat dich dazu motiviert, im Strategiekreis dabei zu sein?
Mich hat das Ziel des ZfK-Frauennetzwerks überzeugt: Spannende Projekte, geführt von Frauen, um sichtbar zu machen. Das eröffnet eine große Bandbreite an Themen, um so den Erfahrungsaustausch und die gegenseitige Unterstützung, auf Augenhöhe, zu fördern. Dabei möchte ich gerne aktiv mitgestalten.
2. Wie balancierst du berufliche und private Verpflichtungen und welche Tipps hast du für andere?
Work-Life-Balance funktioniert für mich, indem man Beruf und Privatleben voneinander trennt und in beiden Leben Grenzen setzt, die man allerdings für sich selbst definieren muss. Dazu gehört auch klar und deutlich „Nein“ zu sagen, wenn es erforderlich ist, sich auf das jeweils Wesentliche zu konzentrieren und einen Ausgleich zu haben, wie Sport oder Verreisen, bei dem man auftankt.
 3. Welche Strategien setzt du ein, um sichtbar und einflussreich in deinem Netzwerk zu sein?
Für mich ist es am wichtigsten, dass ich bei allem, was ich mache, ich selbst bleibe, also authentisch bin. Ich muss nicht jedem gefallen. Zudem geht es mir darum, mich aktiv einzubringen und damit einen Mehrwert und Unterstützung zu bieten. Ich muss nicht bei jedem Thema mitreden, aber wenn ich es mache, dann möchte ich meinen Beitrag liefern.

  • Sandra Wimmer

    Sandra Wimmer – Mitglied des Vorstands der REWAG in Regensburg, Bayern

1. Was hat dich dazu motiviert, im Strategiekreis dabei zu sein?
Im Wesentlichen drei Aspekte:
· Frauen sind in vielen Bereichen unterrepräsentiert. Ich will dazu beitragen, dass wir Frauen sichtbarer werden und damit auch mehr Frauen den Mut fassen, sich auf Positionen und in Bereiche zu entwickeln, die vielleicht nicht der „klassischen“ Rolle der Frau entspricht.
· Frauen ticken und führen anders, als Männer dies tun. Für die Zusammenarbeit ist das sehr wertvoll und es muss selbstverständlicher werden, dass Frauen anders ticken und führen.
· Mein eigene Perspektive immer wieder hinterfragen und mich selbst entwickeln durch den Austausch mit anderen.
2. Was war eine Schlüsselunterstützung, die du auf deinem Karriereweg erhalten hast?
Tatsächlich kann ich sagen, dass es auf meinem Karriereweg die männlichen Vorgesetzten waren, die Potential in mir gesehen und die mich aktiv gefördert haben. Ich kann gar nicht sagen, dass es diese eine Schlüsselunterstützung gab. Jeder meiner ehemaligen direkten oder übergeordneten Vorgesetzten hat mir Freiraum gegeben mich zu entwickeln und auszuprobieren. Ich hatte sicherlich auch viel Glück, dass meine männlichen Vorgesetzten wenig auf Geschlechterklischees gegeben haben.
3.    Wie sieht deine Vision für die Zukunft der Kommunalbranche aus, insbesondere in Bezug auf die Rolle von Frauen?
Es gibt aktuell schon nicht mehr „die“ Kommunalbranche, deswegen dürfen wir nicht zu streng sein. Für mich ist klar, dass die Rolle der Frau – unabhängig von der Hierarchie und der Branche – eine sehr wichtige ist und auch bleiben wird. Alleine schon aus rationalen Überlegungen, wenn wir an den Fachkräftemangel denken. Aber auch, weil Frauen auf andere Dinge achten, als Männer es tun und damit ein Dialog in Gang kommt, der uns alle nach vorne bringt.

  • Christiane Wolff, PMMG Group GmbH Christiane Wolff, PMMG Group GmbH München, Bayern

    Christiane Wolff – PMMG Group in München, Bayern

1. Wie bist du zum Netzwerken gekommen und welche Bedeutung hat es in deiner Karriere?
Ich bin zum Netzwerken gekommen, weil ich früh erkannt habe, dass der Austausch und die Unterstützung unter Frauen in beruflichen Feldern essentiell sind, um erfolgreich zu sein. Netzwerken hat in meiner Karriere von Beginn an eine zentrale Rolle gespielt; ohne die Kontakte und die gegenseitige Förderung in meinem Netzwerk und den Aufbau eines eigenen Netzwerks hätte ich viele berufliche Herausforderungen nicht meistern können. Es war und ist ein unverzichtbares Werkzeug, um mich professionell zu positionieren und meine beruflichen Ziele zu erreichen – und es macht dabei auch noch unheimlich viel Spaß!
2. Welche Themen möchtest du mit deinem Engagement vorantreiben?
Mit meinem Engagement im Netzwerk und auch im ZfK-Frauennetzwerk möchte ich vor allem die Themen Diversity, Equity und Inklusion weiter in den Vordergrund rücken. Es ist mir wichtig, dass Frauen in allen beruflichen Bereichen sichtbarer werden und die gleichen Chancen erhalten, sich zu entfalten und Führungspositionen zu übernehmen. Darüber hinaus setze ich mich dafür ein, dass Netzwerke als Plattformen für den Wissensaustausch und für die persönliche und berufliche Weiterentwicklung genutzt werden.
3. Welche Strategien setzt du ein, um sichtbar und einflussreich in deinem Netzwerk zu sein?
Um in meinem Netzwerk sichtbar und einflussreich zu sein, nutze ich gezielt Plattformen wie LinkedIn, um meine Arbeit und meine Themen zu präsentieren. Ich beteilige mich aktiv an Diskussionen und Veranstaltungen, sowohl online als auch offline, um mein Netzwerk zu erweitern und meine Sichtbarkeit zu erhöhen. Zudem lege ich großen Wert darauf, regelmäßig Inhalte zu teilen und Workshops und Vorträge zu halten oder auch zu moderieren, um nicht nur meine Expertise zu unterstreichen, sondern auch andere zu inspirieren und zu motivieren, aktiv zu netzwerken und die eigenen Themen und Expertisen zu positionieren!

  • Carsten Wagner, Geschäftsführer des VKU Verlages in Berlin

1. Wie bist du zum Netzwerken gekommen und welche Bedeutung hat es für deine Karriere?
Schon als Jugendlicher habe ich gemerkt, wie hilfreich es ist, sich mit anderen zu vernetzen und auszutauschen. Daher begleitet mich das Netzwerken privat und beruflich schon sehr lange.
2. Welche Themen möchtest du mit deinem Engagement voranbringen?
Als Ideengeber für dieses Netzwerk geht es mir vor allem darum, dass wir mit der ZfK diesen Rahmen für Vernetzung und Austausch zur Verfügung stellen und damit Frauen in der Kommunalwirtschaft eine Plattform geben.
3. Was bringst du außer deiner Berufserfahrung mit?
Die Überzeugung, dass wir ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis auf allen Ebenen brauchen, denn nur mit allen Facetten kann ein Unternehmen erfolgreich sein.

Deine Ansprechpartnerin

Laura Partikel

Managerin Netzwerk Frauen in der Kommunalwirtschaft

+49 151 463 464 82
partikel(at)vku-verlag(dot)de

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