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Wie erwartet beschloss der Aufsichtsrat der Stadtwerke am Montag in einer Sondersitzung ein neues Verfahren zur möglichen Besetzung dieses Spitzenpostens. Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos) sagte nach der Sitzung, sie habe ein transparentes Vorgehen eingefordert.

Ergebnis der Gremiensitzung laut Stadtwerke-Aufsichtsrat: Die Geschäftsführung der Stadtwerke und eine externe Unternehmensberatung sollen nun zunächst prüfen, ob der noch gar nicht eingerichtete Spitzenposten überhaupt nötig ist. Nach ursprünglicher Planung sollte der Landtagsabgeordnete und Kölner SPD-Fraktionschef Martin Börschel schon in dieser Sondersitzung gewählt werden. Das beabsichtigte Eil-Verfahren hatte aber Klüngel-Vorwürfe laut werden lassen.

Börschel hält seine Kandidatur aufrecht

Auch Börschel hatte sich für ein neues Verfahren ausgesprochen, um den "Imageschaden" zu beheben. Seine Kandidatur will er aufrecht erhalten. Reker - die auch Mitglied im Aufsichtsrat der Stadtwerke ist - betonte, sie habe intervenieren müssen: "Als Oberbürgermeisterin von Köln habe ich die Pflicht, Schaden von der Stadt abzuwenden." (hil/dpa)

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