Die Diplom-Geoökologin Sabine Schulz-Hammerl ist seit 1. September 2019 zweite Werkleiterin des AWM Abfallwirtschaftsbetriebs München.

Die Diplom-Geoökologin Sabine Schulz-Hammerl ist seit 1. September 2019 zweite Werkleiterin des AWM Abfallwirtschaftsbetriebs München.

Bild: © Abfallwirtschaftsbetrieb München

Die gewählte neue 2. Werkleiterin des Abfallwirtschaftsbetriebs München (AWM), Sabine Schulz-Hammerl, hat am 2. September ihr neues Amt angetreten. Das geht aus einer Pressemitteilung des städtischen Eigenbetriebs vom Dienstag hervor.

Demnach tritt die diplomierte Geoökologin, die berufsbegleitend an der Hochschule Neu-Ulm Betriebswirtschaft studiert hat, neben Kristina Frank (38), die seit August 2018 die Kommunalreferentin und eine berufsmäßige Stadträtin der Landeshauptstadt ist. Als solche ist Frau Frank auch "1. Werkleiter" des Abfallwirtschaftsbetriebs München (AWM), der Markthallen München (MHM), der Stadtgüter München (SgM) und der Städtischen Forstverwaltung. Dies geht aus den jeweiligen Profilen der Beiden auf der Karriereplattform Linked-in und auf der persönlichen Website hervor.

Rund zwei Jahre Vakanz

Seit Juni ist die Volljuristin und CSU-Kommunalpolitikerin Frank auch Kandidatin ihrer Partei für die Münchner OB-Wahl, die im März 2020 stattfindet. Die Bestellung von Sabine Schulz-Hammerl hat damit aber nichts zu tun. Vielmehr sieht die Satzung des AWM und anderer Münchner Eigenbetriebe zwei Werkleiter vor. Der 1. Werkleiter ist der jeweilige Kommunalreferent, verantwortet strategische Fragen und die Bindung zum kommunalen Eigentümer, der 2. Werkleiter verantwortet das operative Geschäft.

Der Vorgänger von Sabine Schulz-Hammerl in München, Helmut Schmidt, war vor etwa zwei Jahren in Rente gegangen, erfuhr die ZfK auf Nachfrage vom AWM. Das bedeutet, der Nachbesetzungsprozess dauerte fast so lange.

Sabine Schulz-Hammerl blickt auf über 20 Jahre Erfahrung in der kommunalen Entsorgungsbranche zurück. Sie kennt den AWM auch von innen:

  • Von 1993 bis 2003 leitete sie die Öffentlichkeitsarbeit der Abfallverwertung Augsburg GmbH.
  • Von 2005 bis 2015 leitete sie beim AWM Marketing und Vertrieb, bevor sie als Kommunikationschefin zum Deutschen Museum wechselte.
  • Seit August 2018 war sie Werkleiterin beim Abfallwirtschaftsbetrieb Fürstenfeldbruck (bei München).

Ziele der 2. Werkleiterin

Zu ihrem Ziel schrieb sie, "eine fachgerechte und nachhaltige Sammlung und Behandlungen der Abfälle und Wertstoffe in München zu garantieren. Abfallvermeidung, ökologische Entsorgung, hochwertiges Recycling, ein umfassender Kundenservice und stabile Gebühren stehen dabei im Vordergrund.“ (geo)

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