Seit Jahresbeginn heißt der neue Westenergie-Chef Robert Denda. Der 52-Jährige folgt an der Spitze der Eon-Tochter auf Bernd Böddeling, der das Amt im Mai 2025 übergangsweise übernommen hatte, nachdem Katherina Reiche in die Politik gewechselt war. Neben Denda gehören Achim Schröder, Vorstand für das Ressort Finanzen und Regulierung, sowie Oliver Henrichs, Vorstand für das Ressort Personal und Arbeitsdirektor, dem dreiköpfigen Vorstand an, teilte das Unternehmen mit.
In seiner neuen Rolle übernimmt Denda sowohl den Vorsitz (CEO) als auch die Verantwortung für das Ressort Technik (CTO). Er bringe umfassende Expertise in den Bereichen Digitalisierung und Netztechnologie mit, hieß es aus Essen weiter. Er verfügt über mehr als 25 Jahre internationale Erfahrung im Energiesektor – zuletzt als CEO der Gridspertise, einer Tochtergesellschaft der Enel-Gruppe mit Fokus auf Smart-Grid-Technologien.
"Entscheidende Phase der Energiewende"
Zuvor leitete Denda bei Enel Grids die Bereiche Innovation und Industrialisierung sowie Netztechnologie und verantwortete die Entwicklung und Anwendung digitaler Netztechnologien beim weltweit größten privatwirtschaftlichen Betreiber von Stromverteilnetzen. "Vor uns liegt die entscheidende Phase der Energiewende. Ich freue mich sehr darauf, diese gemeinsam mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie meinen Vorstandskollegen aktiv zu gestalten", sagte Denda.
Der bisherige CEO von Westenergie, Bernd Böddeling, kehrt nun in seine bisherige Funktion als Aufsichtsratsvorsitzender zurück. "Bernd Böddeling hat in einer wichtigen Phase Verantwortung übernommen und Kontinuität sichergestellt. Damit hat er entscheidend dazu beigetragen, dass Westenergie und die gesamte Eon-Familie die Rolle als Spielmacher der Energiewende beständig ausfüllen konnten", dankte ihm Thomas König, Chief Operating Officer – Networks der Eon SE. König selbst hatte während der Übergangszeit den Aufsichtsratsvorsitz der Westenergie AG übernommen.



