Diana Rauhut ist Mainova-Vorständin und in der Energiebranche eine bekannte Managerin.

Diana Rauhut ist Mainova-Vorständin und in der Energiebranche eine bekannte Managerin.

Bild: © Mainova

Diana Rauhut, Vorständin der Mainova, wird das Unternehmen zum Jahresende auf eigenen Wunsch verlassen. Die Trennung erfolge "im besten gegenseitigen Einvernehmen", hieß es in einer Mitteilung des Frankfurter Versorgers. Rauhut wolle sich neuen beruflichen Herausforderungen widmen.

Die Vorständin hatte den Aufsichtsrat um die einvernehmliche Aufhebung ihres Vorstandsvertrags gebeten. Dieser war noch im Jahr 2023 um fünf weitere Jahre verlängert worden. "Wir bedauern das Ausscheiden von Diana Rauhut sehr und danken ihr für ihre exzellenten Leistungen während der letzten sieben Jahre für die Mainova", erklärte Mike Josef, Aufsichtsratsvorsitzender und Frankfurter Oberbürgermeister. 

Unter Rauhuts Verantwortung seien entscheidende Digitalisierungs-, Vertriebs- und Innovationsprojekte initiiert und umgesetzt, die Kundenorientierung gestärkt und Mainova als nachhaltiger und smarter Energielösungsanbieter etabliert worden, so der Bürgermeister. "Wir bedauern, Frau Rauhut gehen zu lassen, respektieren aber ihren Wunsch und bleiben uns über das Zusammenwirken bei der Mainova auch in Zukunft verbunden. Für ihre berufliche und private Zukunft wünschen wir ihr alles Gute."

Auch Rauhut betonte ihre Verbundenheit gegenüber der Mainova: "Ich bin sehr dankbar für meine über siebenjährige Vorstandstätigkeit bei Mainova und die fachlich wie persönlich exzellente Zusammenarbeit im Vorstand, im Aufsichtsrat und im gesamten Team."

Aufgaben werden vom rechtlichen Vorstand übernommen

Rauhut war im November 2018 in den Vorstand der Mainova gewechselt. Damals stand dem Unternehmen noch Constantin Alsheimer vor. Dieser war 2024 zum Stadtwerke-Netzwerk Thüga gewechselt. Ihm war im Frühjahr 2024 Michael Maxelon nachgefolgt.

Rauhut verantwortete die Bereiche Vertrieb für Privat- und Gewerbekunden, Wohnungswirtschaft, Kommunen und Geschäftskunden sowie Energiedienstleistungen, Smart City, Digitalisierung, IT und die Mainova Service Dienste. Ihre Aufgaben werden nach ihrem Ausscheiden von den übrigen Vorstandsmitgliedern übernommen. Der Vorstand der Mainova setzt sich nun aus folgenden Mitgliedern zusammen: Maxelon (Vorstandsvorsitzender), Peter Arnold und Martin Giehl.

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