Karl-Heinz Schleiter, der langjährige Geschäftsführer der EnergieGesellschaft Frankenberg (EGF), hat sich zum 1. Juni in den Ruhestand verabschiedet. Bei seinem Ausscheiden hat er die Geschicke der EGF exakt 36 Jahre lang geleitet, seine Karriere bei dem Stromversorger startete am 1. Juni 1985 als Technischer Leiter.
Den Wandel der Energiewirtschaft hat Schleiter hautnah miterlebt. Meilensteine in seiner Dienstzeit waren im Jahr 1992 die Gründung der Stadtwerke GmbH mit Übernahme der Betriebsführung der Frankenberger Schwimmbäder, die wirtschaftliche Sanierung der Bäder, die Gründung der EnergieGesellschaft Frankenberg mbH im Jahr1998 und die Sanierung der Frankenberger Kläranlage Anfang der 2000er Jahre.
Nehl wechselt von Bad Honnef nach Frankenberg
Sein Nachfolger wird Jens Nehl, der nach 20 Jahren Unternehmenszugehörigkeit bei der Bad Honnef AG (BHAG) nach Frankenberg wechselt. Bei dem kommunalen Energieversorger aus dem Rhein-Sieg-Kreis war Nehl zuletzt als Technischer Vorstand tätigt.
Nehl freut sich, zu einem, wie er sagt, über jahrzehntelang gut geführten Stadtwerk zu wechseln, welches es immer geschafft habe, sich an aktuelle Herausforderungen anzupassen. „Aber auch die Zukunft wird neue Aufgabenstellungen wie IT-Sicherheit, Digitalisierung und die Erschließung neuer Geschäftsfelder im Dienstleistungsbereich bringen.“
Jahresumsatz von rund 35 Mio. Euro
Die EGF ist als lokales Stadtwerk im südlichen Teil des Landkreises Waldeck-Frankenberg mit den Sparten Strom, Gas, Wasser, Abwasser und Bäder tätig. Weiterhin werden vielfältige Dienstleistungen im Bereich der Betriebsführung und Wärmelieferung für Kommunen und Industriebetriebe erbracht. Mit 75 Mitarbeitern wird ein Jahresumsatz von rund 35 Mio. Euro erwirtschaftet. (amo)



