Der Rechtsstreit um Waldemar Opalla, den gekündigten Geschäftsführer der Stadtwerke Huntetal, geht in die nächste Runde. Wie der NDR berichtet, hat der Aufsichtsrat des kommunalen Unternehmens entschieden, in Berufung zu gehen. Ein solcher Schritt zeichnete sich bereits nach dem Urteil des Landgerichts Verden ab.
Dieses hatte vor zwei Wochen entschieden, dass die fristlose Kündigung des langjährigen Stadtwerke-Chefs nichts rechtens war. Die Stadtwerke wiederum hielten trotz des Richterspruchs an ihrer Überzeugung fest, dass man das Arbeitsverhältnis zu Recht beendet habe. Schließlich habe auch die Vorsitzende Richterin in der mündlichen Verhandlung das Vorliegen einer Pflichtverletzung durch Opalla bestätigt, argumentieren die Stadtwerke.
Waldemar Opalla wiederum weist die Vorwürfe zurück. Ihm sei es stets um die Wiederherstellung seiner Reputation gegangen, hatte er vor 14 Tagen auf ZfK-Nachfrage gesagt. Der Verhandlung, die dann vor dem Oberlandesgericht Celle stattfinden wird, sehe er mit Optimismus entgegen. (amo)



