Die Stadtwerke Duisburg wollen die Möglichkeiten mobilen Arbeitens für ihre Beschäftigten weiter ausbauen.

Die Stadtwerke Duisburg wollen die Möglichkeiten mobilen Arbeitens für ihre Beschäftigten weiter ausbauen.

Bild: © Malte Helmhold/Unsplash

Homeoffice und flexibles Arbeiten sind im Berufsalltag noch nicht selbstverständlich. In einer Online-Befragung des Jobportal karriere.at gaben 43 Prozent der befragten Arbeitnehmer*innen an, dass derzeit keine solchen Arbeitsformen an ihrem Arbeitsplatz existieren.

So wird Homeoffice nur bei der Hälfte der Befragten (51 Prozent) angeboten. Jede vierte Person darf mobil – also ortsunabhängig – arbeiten. Geteilte Arbeitsplätze in Form von sogenannten Shared Desks gibt es bei 12 Prozent der Befragten. Kreativ- oder Kollaborationszonen sind sogar nur mit 7 Prozent vertreten.

Erwartungen an Arbeitgeber hoch

Diese Zahlen stehen in Diskrepanz zu den Erwartungen der Arbeitnehmer*innen. So würden sogar 47 Prozent der Befragten einen Job ablehnen, wenn dort kein Homeoffice angeboten wird. Für beinahe die Hälfte der Befragten (49 Prozent) stellen geteilte Arbeitsplätze kein Hindernis dar, wenn es um einen neuen Arbeitsplatz geht.

"Das flexible Arbeiten wird in der modernen Arbeitswelt immer mehr zu einem Standardangebot", sagt Georg Konjovic, CEO von karriere.at. "63 Prozent unserer Befragten haben gute oder sehr gute Erfahrungen damit. Aus diesem Grund sind ihre Erwartungen an Arbeitgeber*innen in diesem Bereich entsprechend hoch".

Team zusammenhalten

So zeigten internationale Studien wie der Microsoft Work Trend Index Report aus dem letzten Jahr, dass immer mehr Beschäftigte sowohl hybride Arbeitsweisen beibehalten als auch mehr Face-to-Face-Zeit mit ihren Teamkolleg*innen verbringen wollen.

"Arbeitnehmer*innen zeigen mehr Bereitschaft zum flexiblen Arbeiten als Unternehmen", sagt Konjovic. "Unsere Erfahrungen aus den letzten zwei Jahren zeigen, dass der Ausbau dieser Arbeitsformen nur dann wirksam ist, wenn gleichzeitig auch gezielte Maßnahmen seitens der Arbeitgeber*innen zur Förderung des Teamzusammenhalts gesetzt werden."

Stärkung des Teamgefühls

Immerhin setzen bereits 53 Prozent der befragten Unternehmen auf Maßnahmen zur Stärkung des Teamgefühls. 43 Prozent von ihnen investieren in Technologien und Ausstattung, die das ortsunabhängige Arbeiten fördern. (jk)

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