Die Energie Waldeck-Frankenberg hat ab April eine neue Leitung: Frank Benz aus Calw

Die Energie Waldeck-Frankenberg hat ab April eine neue Leitung: Frank Benz aus Calw

Bild: © EWF

Die Energie Waldeck-Frankenberg GmbH (EWF) hat ab April eine neue Geschäftsleitung. Frank Benz aus Calw wird dann die Führung des regionalen Energieversorgers im Landkreis übernehmen. Er übernimmt von den beiden Interimsgeschäftsführern Inken Barth und Stefan Kieweg, die seit vielen Jahren als Prokuristen für die EWF tätig sind. Sie waren nach dem Weggang von Geschäftsführer Stefan Schaller eingesprungen.

Der gebürtige Baden-Württemberger Frank Benz, der über langjährige Erfahrung in den Bereichen Energie- und Betriebswirtschaft verfügt, kommt von der Mainova. Dort war er zuletzt als Bereichsleiter im Geschäftskundenvertrieb im Einsatz. Parallel hatte er zusätzlich dazu die Geschäftsführung für die Energy Air GmbH inne. Zuvor war der studierte Betriebswirt unter anderem bereits für die Energieversorger EnBW, RWE und Süwag tätig. Damit blickt der 53-Jährige auf mehr als 20 Jahre Berufserfahrung in der Energiebranche zurück.

Erfahrung in schwierigen Zeiten

Landrat Jürgen van der Horst, der gleichzeitig Vorsitzender des EWF-Aufsichtsrates ist, bezeichnet Benz als „sehr erfahrenen und fachlich versierten Geschäftsführer“.  „Für das Unternehmen, bei dem der Landkreis als Mehrheitsgesellschafter agiert, ist dies gerade in Zeiten der aktuellen Energiekrise ein Gewinn.“ Die Versorgungssicherheit der Menschen und Unternehmen in Waldeck-Frankenberg langfristig zu sichern, habe angesichts der dynamischen Lage am weltweiten Energiemarkt eine besonders hohe Priorität, heißt es in einer Mitteilung. 

Für seine neue Position hat sich Frank Benz einiges vorgenommen. „Wir gewährleisten die Versorgungssicherheit für unsere Kunden – und setzen dabei auf eine nachhaltige und klimaschonende Energieversorgung unter sozialverträglichen Gesichtspunkten. Alles in allem: Energie für die Menschen – preiswert, versorgungssicher und nachhaltig“, so Benz. „Das können wir erreichen durch den Ausbau erneuerbarer Energien, die Stärkung der Versorgungsnetze und Entwicklung passender Kundenlösungen gemeinsam mit unseren Partnern aus der Region.“ 

Führungskultur verbessern

Als künftiger EWF-Geschäftsführer möchte er durch eine gute Führungskultur das Team noch besser machen: „Wertschätzung, Bodenhaftung, Mut und Vertrauen stehen dabei im Mittelpunkt. Die EWF soll auch zukünftig einer der Top-Arbeitgeber in Zeiten des Wandels von Energie- und Klimawende sein." (amo)

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