Karin Pfäffle, Geschäftsführerin von Stromnetz Hamburg, betont die Notwendigkeit von Frauennetzwerken besonders in technisch geprägten Unternehmen.

Karin Pfäffle, Geschäftsführerin von Stromnetz Hamburg, betont die Notwendigkeit von Frauennetzwerken besonders in technisch geprägten Unternehmen.

Bild: © Stromnetz Hamburg

Das FrauenNetzWerk von Stromnetz Hamburg ist von anfänglich 50 auf heute fast 200 Teilnehmerinnen angewachsen. In den letzten fünf Jahre hat das Netzwerk 22 Veranstaltungen durchgeführt, wie der Verteilnetzbetreiber mitteilt. Ziel sei es, interessierten Frauen die Möglichkeit einer hierarchie- und bereichsübergreifenden Vernetzung sowie eine Plattform für den Erfahrungsaustausch zu beruflichen Themen zu bieten.

Diese speziellen Initiativen für Frauen seien wirksame Instrumente, um Diversität in Unternehmen zu fördern sowie Networking optimal zu nutzen, so Stromnetz Hamburg weiter. Der berufliche Austausch zwischen Gleichgesinnten sowie fachfremden Personen sei besonders wertvoll. Frauen erhalten hierüber Ideen und Inspiration für ihre eigene berufliche Entwicklung.

Mitgliederzahlen steigen

Die Mitgliederzahl des Netzwerks wächst nach Angaben des Unternehmens unablässig. Für viele sind die Treffen zu einem wesentlichen Bestandteil im Jahreskalender geworden, wenn auch in Corona-Zeiten auf digitaler Basis. Das breite Themenspektrum bietet für jede etwas: von Fachvorträgen zu gleichstellungsrelevanten Themen über Podiumsdiskussionen mit Teilnehmerinnen aus Wirtschaft und Politik, Besuche in der Hamburger Bürgerschaft bis hin zu vielfältigen Seminaren zum Thema Körpersprache, Sprechtechnik oder Konfliktmanagement.

Häufig treten bei den Veranstaltungen hochrangige Gäste und Rednerinnen auf, wie die zweite Hamburger Bürgermeisterin Katharina Fegebank, Katharina Reiche, Vorstandsvorsitzende von Westenergie, oder Aydan Saliha Özoguz, SPD-Mitglied im Bundestag, um nur einige zu nennen. Die Events finden viermal im Jahr vormittags statt, damit alle verlässlich teilnehmen können und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gewährleistet ist.

Interesse bei Schwesterunternehmen

Karin Pfäffle, Geschäftsführerin von Stromnetz Hamburg, spricht von einer besonderen Herzensangelegenheit: „Gerade in technisch geprägten Unternehmen, in denen die männlichen Kollegen auch heute noch deutlich überwiegen, ist es wichtig, ein Forum für Frauen von Frauen zu haben. Hier können wir Erfahrungen austauschen und neue Impulse in alle Richtungen senden.“
Stromnetz Hamburg will laut Pfäffle die Sichtbarkeit von Frauen erhöhen und den Frauenanteil im Unternehmen generell sowie in Führungs- und leitenden Positionen im Besonderen deutlich anheben: „Daran arbeiten wir mit Hochdruck.“ Der Zuwachs im Netzwerk und das rege Interesse von Teilnehmerinnen nun auch aus den Schwesterunternehmen zeigten außerdem, dass der Bedarf auch in anderen Unternehmen da sei. (hp)

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