Karriere

Führung im Homeoffice: "Es ist entscheidend, die Erwartungen abzuklären"

Mobiles Arbeiten hat die Führungskommunikation nachhaltig verändert. Was das für die Rolle von Führungskräften und Mitarbeitenden bedeutet, hat der Kommunikationswissenschaftler Adrian Fonger untersucht. Dabei wurde klar, dass auch Chefs ihre Grenzen kennen sollten.
05.12.2022

Adrian Fonger arbeitet als Berater bei Ewald & Rössing, einer Beratung für Krisenmanagement und Krisenkommunikation.

Herr Fonger, Sie haben sich für Ihre Forschungsarbeit "Führungsdyaden" angeschaut. Was bedeutet dieser Begriff?

Bei der Dyade handelt es sich um die kleinste Führungsspanne: Eine Person führt, die andere wird geführt. Oft untersucht die Wissenschaft ganze Abteilungen, dabei ist die Führungsdyade genauso spannend, gerade in einer Phase wie der Corona-Pandemie. Interessant ist, dass Führung nicht nur von Führungspersonen, sondern auch von den Geführten hervorgebracht wird. Im Wesentlichen geschieht dies durch Kommunikation. Für ein modernes Führungsverständnis ist das sehr relevant.

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