Gerd Hertle wird neuer Geschäftsführer der Stadtwerke Tuttlingen (SWT). Gemeinsam mit dem SWT-Geschäftsführer Olaf Hummel soll er ab August an der Konsolidierung des städtischen Energieversorgers arbeiten. Nach einem Vorgespräch im SWT-Aufsichtsrat am Montag soll er in der Aufsichtsratssitzung im Juli auch offiziell gewählt werden. Er folgt auf Branka Rogulic, die nach über zehn Jahren im April überraschend aufgehört hatte und zum 1. Januar 2024 Geschäftsführerin der Stadtwerke Ansbach wird.
„Diese Aufgabe reizt mich, es macht mir Spaß, ich freue mich darauf“, so Hertle mit Blick auf die Aufgabe bei den SWT. Und SWT-Aufsichtsratsvorsitzender und Oberbürgermeister von Tuttlingen Michael Beck betont: „Ich bin froh, dass wir einen erfahrenen Stadtwerke-Menschen gefunden haben, der in der Lage ist, unseren kommunalen Energieversorger wieder in sichere Fahrwasser zu bringen.“ (hp)
Anpassung an aktuelle Herausforderungen
Hertle bringt umfassende Erfahrungen in der Energieversorgung mit: Zuletzt war er neun Jahr lang kaufmännischer Geschäftsführer der Stadtwerke Böblingen, frühere Stationen des Betriebswirts waren unter anderem bei den Stadtwerken Emmendingen, der EnBW und dem früheren Badenwerk.
Für die SWT hat sich Hertle mehrere Ziele vorgenommen: So will er zum einen die wirtschaftliche Basis des Unternehmens und die Struktur an aktuelle Herausforderungen anpassen, vor allem aber den Anteil der selbst produzierten Energie steigern. Regenerative Energien spielen hier ebenso eine Rolle wie eine stärkere Nutzung von Abwärme aus der Industrie. „Hier müssen wir ein für Tuttlingen ideales Erzeugungsportfolio entwickeln“, so Hertle. (hp)
