Anfang 2023 soll das neue HKW in den Betrieb gehen.

Anfang 2023 soll das neue HKW in den Betrieb gehen.

Bild: © Christopher Burns/Unsplash.com

Eine abgeschlossene Berufsausbildung ist der Königsweg in den deutschen Arbeitsmarkt, aber auch Arbeitskräften mit Teilqualifikationen (TQs) stehen viele Türen offen: Das zeigt eine Auswertung von 860.000 Online-Stellenanzeigen der Baubranche und Gastronomie im Auftrag unserer Stiftung. In mehr als zwei Dritteln der Job-Anzeigen für Fachkräfte sind zwar mehrere Teilqualifikationen, aber kein volles Berufsprofil gefragt. Bei Hilfskräften erwarten Betriebe hingegen mehr Kompetenzen als der Begriff "ungelernt" vermuten lässt, heißt es in einer Pressemitteilung der Bertelsmann-Stiftung.

Bei der Suche nach Bau-Fachkräften fragen Arbeitgeber:innen nicht nach einer vollständigen Ausbildung, sondern geben sich durchaus Teilqualifikationen zufrieden: So sind es bei Fachkräften im Straßen- und Asphaltbau vier von fünf (80,3 Prozent) der Stellen, die nur ein Teilprofil erfordern. Im Schnitt sollten Bewerber:innen hier knapp 4 (3,64) von 6 Teilqualifikationen mitbringen. Bei den Hilfskräften im Tiefbau ist es immer noch im Schnitt mindestens eine. Die Zahlen hat das Institut für Psychologie der Humboldt-Universität zu Berlin im Auftrag unserer Stiftung erhoben.  (gun)

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