Der Aufsichtsrat der Stadtwerke Köln (SWK) hat am Dienstag die Vorstandsvorsitzende der Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB),
Stefanie Haaks und den Netcologne-Geschäftsführer Timo von Lepel zum 1. September 2019 zu weiteren Geschäftsführern der Konzernholding bestellt. Dies geht aus einer Pressemitteilung des Gremiums hervor. Demnach bleibt Dieter Steinkamp – Chef der Tochter Rheinenergie und der Zwischenholding GEW Köln – bei den SWK "Sprecher der Geschäftsführung".
Die künftige zunächst dreiköpfige Geschäftsführung wird weiter nebenamtlich arbeiten, hieß es ausdrücklich. Über die etwaige Bestellung eines vierten nebenamtlichen Geschäftsführers werde man am 20. September entscheiden. Die Frage, ob daneben auch eine hauptamtliche Konzernspitze eingerichtet werden soll – damit liebäugelt die Kölner Stadtpolitik seit längerem –, werde das Gremium in folgenden Sitzungen beschäftigen.
Kolkmann demnächst wieder Justitiar
Das Trio wird in wenigen Tagen die interimistische SWK-Geschäftsführung aus Dieter Steinkamp und dem Justitiar Dirk Kolkmann ablösen. Letzterer kehrt nach acht Monaten mit Dank ins Glied zurück. Zuvor hatte die Konzernspitze aus Steinkamp, dem damaligen KVB-Chef Jürgen Fenske und dem damaligen Chef der Häfen und Güterverkehr Köln (HGK), Horst Leonhardt, bestanden. Fenske und Leonhardt waren zum Jahreswechsel in Pension gegangen.
Aufsichtsratschef Garrelt Duin (SPD) kommentierte den "einvernehmlichen" Beschluss so: Man kehre "zum Normalbetrieb in "eine(m) der größten und wichtigsten Unternehmensverbünde in Köln" zurück, der künftig von einem Team erfahrener Manager in die Zukunft geführt" werde. (geo)



