Barbara Schmidt, Generalsekretärin Oesterreichs Energie (Mitte) zusammen mit weiteren Vorständinnen und Vorsitzenden aus und in der Energiewirtschaft zur Gründung des Frauennetzwerkes

Barbara Schmidt, Generalsekretärin Oesterreichs Energie (Mitte) zusammen mit weiteren Vorständinnen und Vorsitzenden aus und in der Energiewirtschaft zur Gründung des Frauennetzwerkes

Bild: © Hannah Ecker

Der Frauenanteil in Österreichs Energiewirtschaft ist nach wie vor "sehr gering", lässt der Verband Oesterreichs Energie verlautbaren. Die Spitzenvertreter der Branche sind auch im Nachbarland überwiegend männlich. Im Top-Management seien nur rund zehn Prozent Frauen vertreten, wie der Verband mitteilt. Nun startet das Netzwerk #Powerfrauen, unterstützt von Oesterreichs Energie. Langfristiges Ziel der Initiative ist ein "Female Shift" in der Energiewirtschaft.

Es fehle an Diversität in Österreichs Energiewirtschaft. Studien würden laut Mitteilung belegen, dass Teams mit einem höheren Frauenanteil "effizienter, lösungsorientierter und kreativer" agieren würden. Barbara Schmidt, Generalsekretärin von Oesterreichs Energie, ist davon überzeugt, dass hier viel Potenzial vorhanden ist: "Mit dem Netzwerk #Powerfrauen stärken wir uns gegenseitig, lernen voneinander und holen Frauen vor den Vorhang, die mit ihrer Arbeit die Energiewende ermöglichen."

Auch Michael Strugl, Präsident von Oesterreichs Energie ist ein Befürworter der Initiative und richtete einen Appell an die männlich dominierten Vorstandsetagen: "Maßnahmen, um den Frauenanteil zu steigern, können nur dann erfolgreich sein, wenn sie auch vom Top-Management aktiv befürwortet und unterstützt werden." (gun)

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