Wechsel an der Spitze der Rheinenergie-Tochter Belkaw: Seit Jahresbeginn ist die erfahrene Energiemanagerin Silke Katharina Berger Teil der Geschäftsführung. Sie folgt laut Pressemitteilung auf Geschäftsführer Manfred Habrunner, der zum Jahreswechsel in den wohlverdienten Ruhestand ging.
Berger bildet künftig mit Harry Gersabeck die Doppelspitze des Unternehmens. "Gemeinsam wollen die beiden auf den Grundlagen der wiedererlangten Eigenständigkeit aufbauen und die Belkaw weiter am Markt stärken", heißt es in der Pressemitteilung des Energieversorgers aus dem rheinischen Bergisch-Gladbach.
Diverse Berufsstationen im RWE-Konzern und bei Stadtwerken
Die neue Geschäftsführerin bringt langjährige Erfahrung in der Energie- und Kommunalwirtschaft mit. Insbesondere bei Themen rund um die Energiewende und Transformation verfügt sie über eine entsprechende Expertise.
Auf ihrer letzten Position verantwortete sie den Bereich Smart City Essen bei der Essener Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH (EVV). Zuvor war sie in verschiedenen Führungspositionen in der Energiebranche tätig, unter anderem bei Westenergie, Innogy, RWE und einigen Stadtwerken – stets an der Schnittstelle zwischen Energiewirtschaft, Digitalisierung und kommunaler Entwicklung.
Energielösungs-Vertrieb soll gestärkt werden
Auf Basis dieser Erfahrungen will die neue Führungskraft unter anderem die Position der Belkaw auf dem Markt für Energielösungen wie Photovoltaikanlagen und Wärmepumpen stärken, und das Unternehmen gemeinsam mit Gersabeck und allen Mitarbeitenden in eine sichere Zukunft zu führen.
"Ich bin überzeugt, dass die Energiewende nur im engen Schulterschluss mit den Städten, Gemeinden und Menschen vor Ort gelingt. Die Belkaw bietet dafür hervorragende Voraussetzungen", sagt Berger.
Die Belkaw versorgt die Städte und Gemeinden Bergisch-Gladbach, Burscheid, Kürten, Leichlingen, Lindlar und Odenthal im Bergischen Land. Fünf der Kommunen halten eine stille Beteiligung an dem Unternehmen. Hauptgesellschafter sind die Rheinenergie mit 50,1 Prozent und die Stadt Bergisch Gladbach mit 49,9 Prozent.



