"Die Rechnungsstellung ist ein Churn-Treiber – vor allem im Falle eines ‚Bill-Schocks‘ oder bei Nachzahlungen. Um hier gegenzusteuern, zählt vor allem die Reaktionsgeschwindigkeit", sagt Powercloud-CEO Marco Beicht.

"Die Rechnungsstellung ist ein Churn-Treiber – vor allem im Falle eines ‚Bill-Schocks‘ oder bei Nachzahlungen. Um hier gegenzusteuern, zählt vor allem die Reaktionsgeschwindigkeit", sagt Powercloud-CEO Marco Beicht.

Bild: © Powercloud

Führungswechsel bei Powercloud: Der Gründer und CEO Marco Beicht übergibt die Führung des Unternehmens an seinen Nachfolger Richard Wiegmann. Dieser will laut einer Mitteilung des Unternehmens in den kommenden 6 Wochen die letzten Übergabethemen in seiner aktuellen Position abschließen.  In der Zwischenzeit führt COO Carsten Dirks das Unternehmen kommissarisch weiter. Marco Beicht bleibt dem Unternehmen erhalten und übernimmt den Vorsitz des Beirats von Powercloud.

„Es war keine leichte Entscheidung, denn wir haben gemeinsam in den letzten Jahren eine außergewöhnliche Erfolgsgeschichte geschrieben und dabei einen systemrelevanten deutschen Mittelständler in einem der wichtigsten Zukunftsmärkte aufgebaut“, erläutert Marco Beicht die Ausgangssituation. Jetzt sei der richtige Zeitpunkt, um die nächsten Entwicklungsschritte des Unternehmens vorzubereiten. „Dazu gehört, dass ich mich als Vorsitzender des Beirats auf die Weiterentwicklung der langfristigen Unternehmens- und Produktstrategie konzentriere, während das Unternehmen stetig weiter professionalisiert wird.“

Von VertGIS zu Powercloud

Der 52-jährige Richard Wiegmann verfügt über eine langjährige Erfahrung in der Leitung von Private Equity finanzierten Unternehmen – bislang war er CEO von VertiGIS, einem Anbieter für innovative Asset-Management-Lösungen. Powercloud will er laut der Mitteilung „noch stärker machen und dabei das besondere Know-how und die außergewöhnliche Positionierung in den Markt einbringen“.

Das Unternehmen ist in den vergangenen zehn Jahren massiv gewachsen: Der Start im Jahr 2012 fand noch in einem kleinen Büro in der Wohnung von Marco Beicht statt. Mittlerweile arbeiten mehr als 400 IT- und Energieexperten für die Billing-Plattform. Dabei werden fast 10 Millionen Vertragsverhältnisse von Energieversorgern mit ca. 20 Milliarden Euro Umsatz verwaltet. (amo)

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