Martin Ridder bleibt Eins-Geschäftsführer.

Martin Ridder bleibt Eins-Geschäftsführer.

Bild: © eins energie in sachsen GmbH & Co. KG

Von Artjom Maksimenko

Der Geschäftsführer von Eins Energie in Sachsen, Martin Ridder, verlässt das Unternehmen zum 31. März kommenden Jahres. Das teilte der Versorger mit. Der Abschied erfolge im besten gegenseitigen Einvernehmen; die Gründe dafür seien persönlicher Natur, hieß es weiter.

Der Abgang des 50-jährigen Managers kommt überraschend. Erst im Juni dieses Jahres war sein Vertrag bis 2031 verlängert worden. Ridder ist seit dem 1. November 2019 als Kaufmännischer Geschäftsführer in Chemnitz tätig.

Lob für gutes Krisenmanagement

In dieser Zeit führte Ridder das Unternehmen gemeinsam mit dem Technischen Geschäftsführer Roland Warner unter sich regelmäßig verändernden Marktbedingungen durch Corona- und Energiekrise. Damals gab es vom Aufsichtsrat Lob, weil "die aktuelle Geschäftsführung das Unternehmen durch diese schwierigen Zeiten sehr gut geführt" habe.

"Wir bedauern die Entscheidung sehr, danken Herrn Ridder für sein besonderes Engagement, die nachhaltige Weiterentwicklung unseres Unternehmens und die stets ausgezeichnete Zusammenarbeit mit Präsidium und Aufsichtsrat", hieß es nun aus Chemnitz. Auch Ridder bedankte sich bei Präsidium, Aufsichtsrat, Gesellschaftern und Betriebsrat für die "hervorragende Zusammenarbeit". Weitere Angaben zu den Umständen des unerwarteten Abschieds machten weder Ridder noch die Verantwortlichen des Unternehmens.

Eins ist der führende kommunale Energiedienstleister in Chemnitz und der Region Südsachsen. Das Unternehmen mit Sitz in Chemnitz versorgt rund 400.000 Haushalts- und Gewerbekunden mit Erdgas, Strom, Internet, Wärme und Kälte sowie Wasser und energienahen Dienstleistungen. Das Unternehmen befindet sich mehrheitlich in kommunaler Hand.

Im März dieses Jahres gab es bei Eins Energie Veränderungen im Gesellschafterkreis: Die Envia Mitteldeutsche Energie AG zog sich aus strategischen Gründen als Anteilseigner zurück. Die bisher von der EnviaM gehaltenen 9,1 Prozent wurden im Einvernehmen mit den übrigen Gesellschaftern von einer 100-prozentigen Tochtergesellschaft der Eins übernommen.

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