Fabian Mayer (CDU), Erster Bürgermeister von Stuttgart, will mehr für die Personalerhaltung und ‐gewinnung in der Landeshauptstadt tun. Dazu wurden mit der Personalvertretung neue Dienstvereinbarungen abgeschlossen, teilt die Stadt mit.
"Der digitale und technische Transformationsprozess nimmt bei der Landeshauptstadt Fahrt auf und ist sehr fordernd", erklärt Mayer. "Um hier erfolgreich zu sein, benötigen wir gute und zufriedene Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern." Dazu müsse die Landeshauptstadt auf moderne Rahmen‐ und Arbeitsbedingungen setzen.
Bis zu drei Viertel der Kosten
Die "Dienstvereinbarung zur Fort‐ und Weiterbildung der Mitarbeiter*innen bei der LHS" soll etwa lebenslanges Lernen fördern. Dazu hat die Stadt den Katalog an Fortbildungsangeboten ausgeweitet. Die finanzielle Förderung will sie bei einigen Lehrgängen von 50 auf 75 Prozent der Kosten erhöhen.
Darüber hinaus schafft die Stadt eine Mischung aus Präsenz‐ und Online‐Weiterbildungsmöglichkeiten für die Qualifizierung der Mitarbeitenden, heißt es. Details regelt die neue "Dienstvereinbarung über den Einsatz von E‐Learning bei der LHS".
40 Prozent Homeoffice
2018 hatte sich die Stadt mit der Digitalisierungsstrategie "Digital MoveS" auf den Weg gemacht, die Verwaltung zu digitalisieren. Nun sichert die neue "Rahmendienstvereinbarung zur Digitalisierung und Informationstechnik" den Beschäftigten zu, dass die Digitalisierung zu keinen betriebsbedingten Kündigungen führen wird.
Um flexibles Arbeiten zu ermöglichen, hat die Stadt Stuttgart zudem die "Dienstvereinbarung zum Mobilen Arbeiten" ergänzt. Demnach können die Mitarbeitenden künftig bis zu 40 Prozent ihrer wöchentlichen Arbeitszeit von außerhalb erledigen. (jk)



