Oberbürgermeister Achim Hütten verabschiedet Lars Hörnig als kaufmännischer Geschäftsführer gemeinsam mit Jan Deuster und Judith Haehner.

Oberbürgermeister Achim Hütten verabschiedet Lars Hörnig als kaufmännischer Geschäftsführer gemeinsam mit Jan Deuster und Judith Haehner.

Bild: © Meta Welling

Interimsweise übernimmt der technische Geschäftsführer Jan Deuster bei den Stadtwerken Andernach als Alleingeschäftsführer das Ruder. Er wird dabei von der Prokuristin Judith Haehner, Leiterin Personal- und Unternehmensorganisation, unterstützt.

Grund für die Übergangslösung ist der Weggang von Lars Hörnig, der seit über 10 Jahren kaufmännischer Geschäftsführer des Kommunalunternehmens ist. Aufgrund seines Wechsels zu den Stadtwerken Koblenz scheidet er auf eigenen Wunsch Ende Oktober als Geschäftsführer aus. In einer kleinen Feierstunde des Aufsichtsrats, der Stadtspitze sowie Stadtwerke-Führungskräften und Betriebsratsvertretern wurde er nun verabschiedet.

Neue Epoche der Energieversorgung

In seine Zeit bei den Stadtwerken fällt der Start einer neuen Epoche der Energieversorgung in Andernach. So gründeten die Stadtwerke 2014 die Tochtergesellschaft Stadtwerke Andernach Energie, stiegen in den Vertrieb von BäckerjungenStrom und BäckerjungenGas ein, und übernahmen den Netzbetrieb der Strom- und Gasnetze in Andernach. „Der Aufbau der Energiesparten und der SWA-E zu einem kommunalen Energieversorger ist ein Meilenstein der Stadtwerke, den Lars Hörnig aktiv mitgeprägt hat. Das dieser Weg erfolgreich ist, zeigt nicht zuletzt die Erlangung der Grundversorgerstatus im Strom- und Gasbereich im Rekordtempo“, hebt Oberbürgermeister Achim Hütten als Aufsichtsratsvorsitzender die erfolgreiche Arbeit von Hörnig hervor.

Im operativ größten Betriebszweig, dem Rheinhafen, wuchsen die Stadtwerke nicht zuletzt durch den Ankauf und die Vermarktung der ehemaligen Drünerthallen als auch durch die Investition in die zweite Containerbrücke.

Suche nach einem Nachfolger läuft

Die entstandene Vakanz werden die Stadtwerke im Rahmen einer aktuellen Stellenausschreibung baldmöglichst schließen, heißt es aus Andernach. (amo)

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