Wie wichtig digitale Prozesse in der Personalabteilung sind, zeigt eine aktuelle Studie des Softwareunternehmens Aconso. In den vergangenen drei Jahren habe laut Pressemitteilung die Digitalisierung im Personalwesen "erheblich Fahrt aufgenommen".
59 Prozent der HR-Verantwortlichen sagen, dass sich der Digitalisierungsgrad in ihrer Abteilung stark verändert hat. 73 Prozent würden laut Mitteilung dadurch Zeit sparen und 63 Prozent der Kosten reduzieren.
Nur Fachkräftemangel ist noch herausfordender
Gleichzeitig zählt die Digitalisierung zu den größten Herausforderungen (52 Prozent), mit der HR-Abteilungen in den vergangene drei Jahren zu kämpfen hatten. Nur der anhaltende Fachkräftemangel beschäftigte Personalentscheider noch mehr (77 Prozent). Digitale HR-Prozesse würden laut Aconso-Mitteilung die Arbeit im Recruiting "erheblich" erleichtern. Dies betonen 56 Prozent der Befragten.
Eine automatisierte Dokumentenerzeugung ermögliche es zum Beispiel, direkt am Ende eines Vorstellungsgesprächs einen Arbeitsvertrag zu erstellen. Am stärksten würden Personaler die Arbeitsentlastung bei der HR-Administration (79 Prozent) spüren. Aber auch im Bereich Weiterbildung (34 Prozent) sowie Austritt und Kündigung (28 Prozent) unterstützen automatisierte Prozesse die Personalarbeit.
Regelbasierte Prozesse automatisiert
Viele regelbasierten HR-Prozesse ließen sich automatisiert darstellen: So setzen laut Aconso-Umfrage 71 Prozent auf Produkte wie eine digitale Personalakte, welche dies können. 79 Prozent der HR-Entscheider, die damit arbeiten, betrachten den flexiblen Zugriff auf Informationen als "größten Vorteil". 53 Prozent verzeichnen zudem Kosteneinsparungen. Zusätzlich sei laut 66 Prozent der Befragten durch die Digitalisierung eine schnellere, bessere Kommunikation mit anderen Abteilungen möglich. (gun)



