Der international erfahrene, langjährige Unternehmensberater Kim Petrick berichtet künftig direkt an Thüga-Chef Constantin Alsheimer.

Der international erfahrene, langjährige Unternehmensberater Kim Petrick berichtet künftig direkt an Thüga-Chef Constantin Alsheimer.

Bild: © Thüga

Von Hans-Peter Hoeren

Der Stadtwerkeverbund Thüga will dem Thema Konzernstrategie mit einer neu geschaffenen Stabsstelle auch in der Organisationsstruktur ein noch größeres Gewicht verschaffen. Der neue Aufgabenbereich wird ab ersten November vom früheren Eon-Manager und Unternehmensberater Kim Petrick (50) geleitet. In dieser Funktion wird er direkt an den Thüga-Vorstandsvorsitzenden Constantin Alsheimer berichten.

Mit der Einrichtung der Stabsstelle Konzernstrategie unterstreiche die Thüga die Bedeutung einer klaren, zukunftsgerichteten Ausrichtung im Energiemarkt, heißt es in der Pressemitteilungt. "Ich freue mich, dass wir mit Kim Petrick einen ausgewiesenen und erfahrenen Experten für die strategische Unternehmensentwicklung gewonnen haben. Für seine Aufgabe, die konsequente und schnelle Umsetzung unseres Strategieprogramms Horizonte+2030, ist er der richtige Mann zur richtigen Zeit“, erklärt Alsheimer.

Petrick hat seit 2018 als Direktor der Eon Inhouse Consulting maßgeblich die strategischen Prioritäten und Programme des Unternehmens mitgestaltete. Zuvor arbeitete der promovierte Wirtschaftsingenieur viele Jahre als Berater und Partner bei Bain & Company in den Sektoren Energie, Industrie und Infrastruktur – mit Stationen in München, Dubai und San Francisco.

"Die Umsetzung der dezentralen Energiewende und der Zukunftsfähigkeit unserer Infrastruktur sind entscheidende, chancenreiche Aufgaben. An Thüga begeistert mich die Möglichkeit, diese Themen strategisch wie auch in der Umsetzung gemeinsam mit den Partnerunternehmen voranzubringen – lösungsorientiert, mit nachhaltigen Ergebnissen und in einer Kultur des offenen Miteinanders“, betont Petrick.

Mit dem Strategieprogramm Horizonte+2030 will die Thüga ihre Präsenz in den Regionen weiter stärken und die Zusammenarbeit der Partnerunternehmen im Verbund gezielt fördern. Beratung und Dienstleistungen sollen zu einem umfassenden Lösungsangebot weiterentwickelt, die gemeinsame Entwicklung neuer Produkte und Geschäftsmodelle intensiviert werden.

Um die Präsenz in den Regionen zu stärken, hat der Stadtwerkeverbund außerdem vergangene Woche (siehe ZfK-Unternehmensticker vom 3. September) erstmals Leiter der Regionen benannt. Mit der Einführung dieser Funktion will die Thüga nach eigenen Angaben, "ein klares Zeichen für den weiteren Ausbau regionaler Kooperationen“ setzen.

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