Acht von zehn befragten Unternehmen wollen ihren Mitarbeiter*innen bis Ende 2024 einen Inflationsausgleich zahlen. Das hat eine Umfrage des Incentive-Marketing-Spezialisten Cadooz aus Hamburg ergeben. Die Unternehmen wollten die Prämie demnach möglichst einfach, schnell und digital ausgeben.
Statt Bargeld auszuzahlen, könnten sich mehr als die Hälfte der Befragten auch Gutscheine vorstellen. Mitarbeiter*innen würden dieses Instrument oftmals emotionaler wahrnehmen, heißt es in der Mitteilung von Cadooz. Auch für Unternehmen seien digitale Gutscheine aus vielerlei Gründen mehr als eine Alternative zur Bargeldauszahlung.
Gutscheine beliebt
83,3 Prozent der insgesamt dreihundert befragten Unternehmen planen demnach, den Inflationsausgleich auszuzahlen; 34 Prozent streben die Auszahlung für 2023 an. Nur knapp fünf Prozent (4,7 Prozent) der Umfrageteilnehmer*innen ziehen den Inflationsausgleich für ihre Mitarbeitenden überhaupt nicht in Betracht, heißt es.
Fast drei von vier Unternehmen (72,67 Prozent) sehen in der Maßnahme dagegen einen Ausdruck von Wertschätzung gegenüber der Belegschaft. Als Anforderungen ans Handling gaben die Umfrageteilnehmer an, dass die Auslobung der Prämie im Idealfall einfach (41,6 Prozent), schnell (33,2 Prozent) und digital (24,8 Prozent) erfolgen sollte. Auch vor diesem Hintergrund können sich mehr als die Hälfte (53 Prozent) der Befragten gut bis sehr gut vorstellen, die Inflationsausgleichsprämie in Form von Gutscheinen auszuzahlen.
Höhere emotionale Komponente
Dabei sehen die Unternehmen Online-Universalgutscheine (36.9 Prozent), Tankgutscheine (30,4 Prozent), ÖPNV-Tickets (17,3 Prozent) sowie Essensgutscheine (11,7 Prozent) als geeignete Incentives an. "Gutscheine fördern erfahrungsgemäß die Bindung ans Unternehmen und werden im Vergleich zu Bargeld häufig als emotionaler, wertschätzender und persönlicher empfunden. Das zeigen unsere Erfahrungen und das deckt sich mit den Ergebnissen der Umfrage", erklärt Paul Riedel, Mitglied der Geschäftsleitung von Cadooz.
So sähen mehr als ein Fünftel der Unternehmen (22,3 Prozent) beim Einsatz von Gutscheinen eine höhere Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitenden. Fast ein Viertel (24,3 Prozent) weisen dem Gutschein eine emotionalere Komponente als einer Bargeldüberweisung zu. Weiterhin gaben 21,5 Prozent der Befragten an, dass Gutscheine schnell und einfach auszugeben seien und fast ein Drittel (32,3 Prozent) war der Meinung, digitale (Universal-)Gutscheine ermöglichten einen flexibleren Einsatz. (jk)



