Blick über das Gewerbegebiet "Hafen Emmelsum" in Voerde am Niederrhein.

Blick über das Gewerbegebiet "Hafen Emmelsum" in Voerde am Niederrhein.

Stadt Voerde

Seit über 20 Jahren liefert die Wasserversorgung Voerde Trinkwasser an die Haushalte der 37 000 Einwohnerstadt am Niederrhein. Das Unternehmen gehört je zur Hälfte der Stadt und dem Betriebsführer Gelsenwasser. Die beiden Gesellschafter planen seit längerem den Einstieg in den Energievertrieb in Voerde. Deshalb soll die Wasserversorgung in Stadtwerke Voerde umfirmiert werden, die Gesellschafteranteile bleiben unverändert. Zurzeit laufe das kommunalrechtliche Anzeigeverfahren, die Umbenennung sei noch nicht formell vollzogen, bestätigt Voerdes Bürgermeister Dirk Haarmann einen Artikel der Rheinischen Post. 

Sobald die formellen Voraussetzungen vorliegen, sei eine umfassende Information der Presse geplant. Dies sei voraussichtlich nicht vor Ende März zu erwarten. Vom Strom- und Gasvertrieb erhofft er sich zusätzliche Einnahmen für den städtischen Haushalt und verweist auf Positivbeispiele in den Nachbarkommunen. In Hünxe beispielsweise wurden die kommunalen Gesellschaften zur Gas- und Wasserversorgung zu den Gemeindewerken Hünxe verschmolzen. An dieser ist die Stadt Hünxe mit 51 Prozent und Betriebsführer Gelsenwasser mit 49 Prozent beteiligt. (hoe)

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